Zeitzeugen zu Gast in der IGS

Der Jahrgang 10 beschäftigte sich im ersten Halbjahr im Geschichtsunterricht mit der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland.

Im Rahmen dieser Einheit stand auch ein Besuch der Gedenkstätten Bergen-Belsen und Sandbostel auf dem Programm.

Darüber hinaus entwickelte sich auch im Zusammenhang mit dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar die Idee, Zeitzeugen aus dieser Zeit in die Schule einzuladen.

Daher nahmen die Schülerinnen Fenja und Nora aus der 10c direkten Kontakt auf zur Zeitzeugenbörse in Hamburg.

Daraufhin kamen am 25. Januar drei Zeitzeugen zu Besuch in die Aula des Oberstufengebäudes.

Frau Lisa Schomburg und Herr Richard Hensel waren aus Hamburg mit der Bahn angereist, Herr Manfred Hüllen kam aus Hollenstedt.

Zu Beginn stellten sich die drei Zeitzeugen kurz vor und berichteten kurz aus ihrer Kindheit in den 1930er Jahren.

Mit auf der Bühne saßen sechs Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang und wirkten als Moderatoren. Sie hatten vorher die in den Klassen gesammelten Fragen zu thematischen Blöcken zusammengestellt.

Es entwickelte sich ein reges Gespräch der Zeitzeugen, die sehr persönlich und dadurch für alle sehr eindrucksvoll davon berichteten, wie sie den Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und vor allem auch die durch Not und Entbehrung geprägte Nachkriegszeit erlebt haben.

Am Ende der fast zweistündigen Veranstaltung stand der dringende Appell an das junge Publikum, die Demokratie zu gestalten und zu verteidigen, damit solche Ideologien wie der Nationalsozialismus sich niemals wieder ausbreiten und durchsetzen können.