Von einer Welt die monden ist. Schulkonzert 2013

 

 Das Beste kommt zum Schluss –

Schulkonzert „Von einer Welt, die monden ist“ an der IGS

Monatelang hatten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern geprobt, um etwas ganz Besonderes auf die Bühne zu bringen. Am Abend des 25. Juni 2013, dem vorletzten Schultag vor den Sommerferien, war es dann so weit – und weit über 400 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer bestaunten ein beeindruckendes Programm von 150 Darstellerinnen und Darstellern in der festlich geschmückten Agora der IGS Buchholz.

In einer bisher einzigartigen Zusammenarbeit von fünf Klassen unserer Schule, nämlich der Kunst- und Theaterklasse und der Bläserklasse des sechsten Jahrgangs, der Kunst- und Theaterklasse, der Koop-Klasse und der Bläserklasse des fünften Jahrgangs  und der Bläserklasse des siebten Jahrgangs ist mit dem Bühnenprogramm „Von einer Welt, die monden ist“ eine besondere Reise in die Welt der Kunst entstanden.

Unter diesem Motto, einer Gedichtzeile Rainer Maria Rilkes, präsentierten die Schülerinnen und Schüler unterschiedlichste lyrische Werke, vom „Erlkönig“ bis hin zum „Panther“, schlüpften in Rollen aus Peter Pan, den sie szenisch lasen und spielten Sketche von Monty Python. Musikalisch eingebettet wurden die einzelnen Szenen von Musikstücken eines sehr breiten Spektrums, das von der „Ode an die Freude“ bis zum „Time Warp“ reichte. Besonders ergreifend war für alle das am Ende gemeinsam mit dem Publikum gesungene „Der Mond ist aufgegangen“, bei dem so manches Taschentuch gezückt wurde.

Um dieses einmalige fächerübergreifende Projekt realisieren zu können, bedurfte es von der Idee am Ende des vergangenen Jahres bis zum Auftritt umfassender umfangreicher Vorbereitungen. So wurde beispielsweise bereits auf der gemeinsamen Profilfahrt der sechsten Kunst- und Theaterklasse und der Bläserklasse im Mai diesen Jahres fleißig geprobt. Auch der Profilunterricht beider Klassen war über das gesamte zweite Halbjahr für die Vorbereitungen fest verplant. Die letzten Tage vor dem großen Auftritt wurde dann fast durchgehend geprobt. Zum Ensemble gesellten sich dann auch zahlreiche Bühnenhelfer, die allesamt aus unserer Schülerschaft stammten.

Die 150 Darstellerinnen und Darsteller wurden in der gesamten Phase intensiv von ihren Lehrerinnen und Lehrern begleitet. Für den Fachbereich Musik war Andreas Sauer, Klassenlehrer der 6b, und für den Fachbereich Kunst Meta Groth-Hinrichs, Klassenlehrerin der 6c, federführend beteiligt. Die schauspielerische Leitung oblag der Regisseurin Friederike Czeloth, die vorher bereits europaweit inszeniert hat. Die musikalische Leitung der fünften Bläserklasse hatte Nina Dembowski inne.

Dem Publikum bescherten alle Beteiligten einen großartigen Abend, den niemand so schnell vergessen wird! Die Darstellerinnen und Darsteller haben im Rahmen dieses besonderen Projektes einzigartige Erfahrungen gesammelt und können stolz sein, daran mitgewirkt zu haben.

Für alle Anwesenden, Zuschauer wie auch Darsteller, waren die an diesem Abend durch die Kooperation zwischen Musik, Theater und Kunst entstehenden Synergien erfahrbar, indem man die durch die Musik verstärkte Aussage- und Ausdruckskraft der Sprache hautnah spürte.

Das auf der Einladung abgedruckte Motto William Shakespeares "Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht." wurde an diesem großartigen Abend von allen Beteiligten eindrucksvoll mit Leben gefüllt.