Studien- und Berufswahlorientierung für die Oberstufe

Nach dem Abitur stehen den Schülerinnen und Schülern mannigfaltige Wege in den Beruf offen. Um bei über 400 verschiedenen Studiengängen die Übersicht zu behalten, ist Orientierungshilfe nötig. Diese bietet das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) in seinem Modul „Reflexion der Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten nach der Sekundarstufe II“.

Das insgesamt dreitägige Modul begann an unserer Schule am Montag, dem 27. März, mit einem Persönlichkeitstest auf der Basis von Selbst- und Fremdeinschätzung, der in eine Lebenswegplanung mündete. Der zweite Tag, Mittwoch, der 29. März, widmete sich im Rahmen einer Vortragsreihe den Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb, an Fachschulen oder dem Hochschulstudium.

Dem Verantwortlichen des BNW, Markus Roßband, war es gelungen, hier einen spannenden Querschnitt durch das vorhandene Angebot zu präsentieren. So waren die Hochschule 21 aus Buxtehude mit ihrem Geschäftsführer Dr. Rolf Jäger ebenso vertreten wie der Ausbildungsverbund Technik 21 (Frau Petersen), die Private Hochschule Göttingen oder das American Institute for foreign study. Abgerundet wurde das Informationsangebot durch die Anwesenheit von Frau Schnelle, der für unsere Oberstufe zuständigen Beraterin. Nach einem sehr intensiven Vormittag traf man sich gegen 12.30 Uhr zu einem gemeinsamen Abschluss in der Agora. Markus Roßband forderte die Schülerinnen und Schüler dazu auf, Kritik zu üben, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Dies sei ihm besonders wichtig, weil das Modul noch sehr neu sei und somit evaluiert werden müsse, um es weiter zu entwickeln. Die Schülerschaft äußerte sich übereinstimmend dahingehend, dass man nun einen deutlich besseren Überblick habe und insbesondere neue Informationen über Auslandsaufenthalte bekommen habe.

Als nach den Schülerinnen und Schülern die Referentinnen und Referenten zu Wort kamen, warnte Dr. Jäger von der Hochschule 21 die zukünftigen Abiturienten vor, dass sie sich in einem Studium „täglich mit einer so hohen Informationsdichte“ konfrontiert sehen werden.

Authentisch wird es auch am dritten und letzten Tag des Moduls zugehen, wenn die Schülerinnen und Schüler Assessmentcenter-Übungen und Telefontraining durchlaufen werden sowie Einstellungstests und Vorstellungsgespräche simulieren werden.

Die an der IGS Buchholz für die Studien- und Berufswahl zuständige Koordinatorin Andrea Hermeling zeigte sich äußerst zufrieden und lobte das großartige Engagement aller Beteiligten.