Schulprogramm iwS

Schulprogramm i.w.S. der IGS Buchholz

 

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen in möglichst lange bestehenden heterogenen Lerngruppen ein Höchstmaß an Bildung, an Wissen sowie in ihren Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen erreichen. Das Unterrichts- und Schulklima unserer Schule soll dabei in besonderem Maße zur möglichst hohen Leistungsfähigkeit und – bereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler beitragen. Diese Vision unserer Schule wird in unseren beiden Leitsätzen deutlich:

  • Vielfalt ist unsere Stärke.
  • Wir stellen hohe Erwartungen an uns selbst und an alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft.

 

Unser Leitbild konkretisiert diese Vision und unsere Leitideen. 

 

Die Ziele unseres Schulprogramms sind die nachhaltige Qualitätssicherung und -entwicklung unserer inklusiven Schule in den drei Kernbereichen Unterrichts- (Handlungsebene "Unterricht") sowie Personal-und Organisationsentwicklung (Handlungsebene "Schule").

 

 

 

Von der Schulgründung im Jahr 2010 bis zum Erreichen der mittleren Bildungsabschlüsse unseres ersten Jahrgangs im Sommer 2016 sollen folgende Teilziele erreicht sein. Um eine Leist- und Erreichbarkeit zu gewährleisten, werden die Prozessstufen "entwickelt"  und  "eingeführt"  angestrebt. Die Prozessqualität "abgesichert" wird dann in einem zweijährigen Schulentwicklungsprozess bis zum Schuljahresende 2017/2018 erreicht. Das gilt sowohl für die Teilziele in der Handlungsebene "Unterricht" wie auch in der Handlungsebene "Schule".

  • Unterricht ist unsere zentrale Kernaufgabe. Das mehrperspektivische Unterrichtskonzept wird in diesem Zeitraum erprobt, evaluiert und weiterentwickelt. Kolleginnen und Kollegen werden eingeführt (Konzept zur Einführung neuer Kollegen) sowie schulintern und -extern fortgebildet (Fortbildungskonzept). Teamarbeit sowie kollegiale Hospitationen werden ermöglicht und entwickelt.
  • Das Menschenbild unserer Schule ist im Bildungsauftrag unserer Schule gemäß § 2 NSchG fest verankert; wir sind davon in besonderem Maße überzeugt. Ein beispielsweise nur auf Kompetenzerwerb ausgerichtetes Schulprogramm verkennt den weitergehenden Begriff verantwortungsvoller Bildung.
  • Um die Zusammenarbeit von Lehrkräften, einem wesentlichen Grundpfeiler der Schulqualität, zu gewährleisten, werden folgende Maßnahmen umgesetzt:
    • Jahrgangslehrerzimmer
    • Arbeitsplätze in der Schule
    • die Bildung von Lehrertandems und -teams
    • Verbindliche Möglichkeiten des gegenseitigen Hospitierens
    • verbindliche Möglichkeit zum Teamteaching
    • feste wöchentliche Präsenzzeit zum gegenseitige Austausch 
    • Fachverantwortlichkeiten im Jahrgang
  • Grundlage aller Schulprozesse sind das gemeinsame Gespräch und der weitergehende Dialog. Der Dialog ist eine Form des Gesprächs, bei dem weniger Argumente ausgetauscht als Ausblicke ermöglicht werden. Er bietet die Chance, neue Möglichkeiten und Wege zu entdecken.
  • Die Unterrichtszeit wird im möglichen Umfang maximiert, während ein möglicher Unterrichtsausfall zu minimieren ist. Kennzahlen sind die Anzahl der Unterrichtsstunden pro Schüler pro Woche sowie die Anzahl der ausgefallenen Unterrichtsstunden.
  • Die weiteren Konzepte zur Erfüllung unseres schulischen Bildungsauftrags werden in einem pragmatischen Prozess, der dem Erprobungscharakter der Konzepte gerecht wird, bis zum Sommer 2016 zu einer vorläufigen Endfassung entwickelt.
  • In der vielfältigen und qualitativ hochwertigen Bildungslandschaft des Landkreises Harburg und der Stadt Buchholz bietet die IGS Buchholz ein völlig neues Bildungsangebot. Ein Erfolg ist nur zu erreichen, wenn es gelingt, die Struktur der Schülerschaft des Landkreises Harburg in unserer Schule auch quantitativ abzubilden. Messwerte dafür liefern die jährlichen Anmeldezahlen sowie die quantitative Besetzung der sogenannten Leistungstöpfe. Der Leistungstopf A muss dabei einen Wert von über 33% erreichen, um einen größtmöglichen Lernerfolg aller Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.
  • Zur Erreichung eines möglichst hohen Bildungsabschlusses ist die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der IGS Buchholz notwendig. Die Genehmigung ist im Jahr 2014 anzustreben, damit die Schülerinnen und Schüler unseres ersten – im Jahr 2010 eingeschulten – Jahrgangs im Schuljahr 2016/2017 in die eigene gymnasiale Oberstufe eintreten können. (Genehmigung liegt seit dem 09.12.2013 vor). 
  • Das Schulklima der IGS Buchholz zeichnet sich aus durch eine lernfördernde und leistungsorientierte Atmosphäre. Alle Menschen begegnen sich gegenseitig anerkennend, offen, freundlich, höflich und ehrlich.
  • Wir binden Schülerinnen, Schüler und Eltern in vollem Umfang in den gesetzlich verankerten Rahmen in die Entscheidungs- und Mitwirkungsprozesse der IGS Buchholz ein. Wir stellen dazu größtmögliche Transparenz für die Schulgemeinschaft her.
  • Wir arbeiten und handeln Ressourcen schonend und ökologisch verantwortlich.
  • Bis zum Jahr 2016 sollen die Räume und Flächen der IGS Buchholz folgenden Ansprüchen genügen
    • Die Klassenräume haben eine Größe von mehr als 60qm. Zusätzlich zu den Klassenräumen gibt es ausreichende Lern-, Arbeits- und Rückzugsmöglichkeiten. Die Räume eines Jahrgangs sind in einem Raumensemble angeordnet. Es gibt weitere Lern- und Arbeitsmöglichkeiten wie Selbstlernwerkstätten, Mediothek und Arbeitsplätze auf den Fluren. Lüftungs-, Licht- und Geräusch-Bedingungen sind unter den gegebenen Bedingungen optimal.
    • Fachräume und Sportstätten sind in hoher Qualität und genügender Anzahl vorzuhalten.
    • Die Freiflächen erfüllen folgende Anforderungen: 
      • Rückzugsmöglichkeiten
      • Schulgarten bzw. Raum für ökologische Projekte
      • Bewegte Pause
      • Lernmöglichkeiten 
      • regionaltypische Bepflanzung
  • Die Schule nutzt die Möglichkeiten der neuen Medien in besonderem Maße.

 

Die Evaluation unserer Arbeit als grundlegendem Bestandteil des Qualitätszyklus unserer Schulentwicklung beruht zum einen auf der qualitativ-hermeneutischen Wahrnehmung, Analyse und Erkenntnis der für die einzelen Prozesse und den Gesamtprozess verantwortlichen Menschen. Vor allem durch gemeinsame Gespräche und offenen Austausch entstehen Ideen, Zielsetzungen, Planungen, Maßnahmenpakete. Zum anderen können geeignete Kennzahlen und -werte sowie empirisch-analytische Vorgehnsweisen wichtige Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Schule liefern. Beide Herangehensweisen vereint unser Evaluationskonzept.

 

Das Schulprofil unserer Schule ist eine pointierte und an die interessierte Schulumgebung adressierte Zusammenfassung unseres Schulprogramms. Es wird in Form eines Öffentlichkeit wirksamen Schul-Flyers abgefasst.