„Schule mit Courage“ – Jugendkongress

Die IGS Buchholz ist seit dem vergangenen Schuljahr eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, was bedeutet, dass sie Mitglied in einem Netzwerk von Schulen ist, die sich aktiv gegen Mobbing, Gewalt und jede Form von Diskriminierung einsetzen.

Das unter anderem von der Bundeszentrale für Politische Bildung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützte und geförderte Projekt hat nun in Nienburg einen Jugendkongress veranstaltet, zu dem Lehrer Christoph Holz mit den sieben Schülerinnen und Schülern Svea Sommerhage, Theresa Ufer, Finn Bünnemann, Niclas Fink, Finn Mahnken, Conrad Richter und Tim Vierke am Donnerstag, dem 23. März 2017 fuhr.

Morgens um 8 Uhr startete die Reise nach Nienburg an der Weser, um pünktlich zu dem um 10 Uhr mit einem Vortrag zum Thema „Diskriminierung/Rassismus im Fußball(-stadion)“ beginnenden Programm am Veranstaltungsort zu sein. Im Anschluss hieran nahmen unsere Schülerinnen und Schüler an anderthalbstündigen Workshops teil und beschäftigten sich mit Themen wie zum Beispiel Formen der Diskriminierung oder Best Practice – Strategien und Aktionen gegen Rechte oder Argumente gegen Stammtischparolen.

Nach einem Mittagsimbiss wurden die Workshops dann fortgesetzt, bevor die Gruppe nach einem Abschlussplenum um 15.45 Uhr die zweistündige Heimfahrt antrat.

Dass sich die Reise gelohnt hat, unterstrichen die Teilnehmer in ihren Feedbacks. So bekundeten sie beispielsweise, dass sie „Ideen zur Umsetzung von Aktionen für eine Schule ohne Rassismus bekommen“ hätten, nun über „Argumentationsstrategien zum Umgang mit Stammtischparolen“ verfügten oder schlichtweg für „die vielen Formen der Diskriminierung“ sensibilisiert worden seien.