SchiF 2015

 

Die SCHIF 2015 der IGS Buchholz in Schneverdingen

Es ist innerhalb des nun fünfjährigen Bestehens der IGS Buchholz zur guten Tradition geworden, sich einmal im Jahr außerhalb des schulischen Kontextes zu einer intensiven Fortbildung zusammenzufinden. Die Vorbereitungsgruppe hatte, wie auch schon im Vorjahr, das Schneverdinger Landhotel „Schnuck“ ausgewählt, in dem sich am Donnerstag, dem 23.4.2015 zunächst nur das Kollegium der IGS traf, bevor der Teilnehmerkreis am zweiten Tag, Freitag, dem 24.4.2015, der Teilnehmerkreis um Eltern und Schüler erweitert wurde.

Schulleiter Holger Blenck begrüßte am Morgen des ersten Tages das Kollegium unter anderem mit dem Hinweis darauf, dass es in Schneverdingen neuerdings wieder Wölfe gebe und man sich auf den Spaziergängen in die nähere Umgebung ein wenig in Acht nehmen solle. Sodann stellte er die Agenda für die diesjährige Fortbildung vor, die sich zum einen aus Erkenntnissen und Ergebnissen der Schulinspektion im Herbst 2014 speise, zum anderen aber auch Themen enthalte, die sich aus der täglichen Arbeit ergeben hätten.

In diesem Zusammenhang lobte er ausdrücklich die gute Arbeit des Kollegiums, die sowohl in der Eltern- als auch der Schülerschaft sehr geschätzt werde und der seit 2010 bestehenden ersten Gesamtschule des Landkreises Harburg einen sehr guten Ruf beschert habe. Die „Haltungen und das Engagement des Kollegiums“ seien sehr wichtig und „die Beziehung Lehrer-Schüler das Allerwichtigste“ – so Holger Blenck.

Die SCHIF (steht für SCHulInterne Fortbildung) habe das Ziel, so der Schulleiter weiter, wichtige Themen der weiteren Schulentwicklung zu durchdenken und zu besprechen, um sodann möglichst viele Beschlüsse zu fassen, mit denen man die für den 12. Mai angesetzte Gesamtkonferenz vorentlasten wolle. Im Einzelnen waren die Themen der SCHIF 2015 die Verschlankung des Medienkonzeptes, die Ganztagsgestaltung, Schüler-LEB’s und die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens, das Oberstufenkonzept, die Qualitätssicherung durch Unterrichtshospitationen sowie die Bewertung der nicht-differenzierten Fächer.

Jedes der Themen war von einer Arbeitsgruppe vorbereitet worden, die in einer ersten Phase ihre Ergebnisse präsentierte, bevor das Plenum die Gelegenheit für Nachfragen und zur Diskussion hatte.

Wie Holger Blenck am Freitag zur Begrüßung der Eltern und Schüler herausstellte, sei das Verfahren, „mit allen alles zu besprechen“ zwar „eine große Anstrengung“, aber im Hinblick auf das Selbstverständnis der IGS und eine qualitativ hochwertige weitere Schulentwicklung unabdingbar.

Zur Freude der Teilnehmer überreichte die Schulelternratsvorsitzende Frau Gronert ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, denn sie hielt Buttons mit dem IGS-Logo in verschiedenen Farben bereit.

Wie auch schon am ersten Tag bot auch der Freitag neben dem themengesteuerten Austausch und Diskurs zahlreiche Gelegenheiten zu zwanglosen Gesprächen beim Kaffee, beim gemeinsamen Mittagessen, auf Spaziergängen oder auf der sonnigen Terrasse.

Am Ende der zweitätigen Veranstaltung konstatierte Schulleiter Holger Blenck zufrieden, dass die diesjährige Fortbildung in Bezug auf unsere Schulpraxis „vieles einvernehmlich auf den Weg gebracht“ habe.