Online-Tagebuch der 8b

Online-Tagebuch der 8b zum

Jugendwaldeinsatz

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Time to say goodbye – 18.08.2016

Heute war der letzte richtige Arbeitstag und zur Feier des Tages durften wir uns die Gruppenzusammensetzung selber aussuchen. Während sich die Jungs geschlossen am Hochsitzbau versuchten, fuhren die Mädchen mit Jörg und Ulli in den Wald und zeigten am letzten Tag noch einmal, was sie drauf haben. Das Ergebnis war eine Bewertung, die fast einheitlich aus ++ bestand.

Nach dem Mittagessen bedankten wir uns bei den Mitarbeitern des WPZ mit einem Konzert. Am Waldesrand unter freiem Himmel zeigten wir, was wir in den vergangenen Tagen gelernt hatten, u.a. sogar unser neues Stück „I got a feeling“.

Den Nachmittag genossen dann alle in der Sonne, ob Fußball spielend, Seilbahn fahrend oder einfach nur chillend. Jannes und Joel gelang dabei sogar das Wunderwerk: Sie schlugen Herrn Kappen und Frau Volland beim Kickern…Zufall 😉

Am Abend reflektierten wir die vergangenen zwei Wochen mit einem klaren Fazit: Wir alle würden den Jugendwaldeinsatz noch einmal machen!!!! Währenddessen hörten wir durch Zufall Waldhörner, die auf dem Gelände des WPZ übten. Nach einer kurzen Einführung in das Instrument bekamen wir nun selbst auch noch ein Konzert.

Wir blicken zurück auf elf sehr ereignisreiche Tage, in denen wir nicht nur viel Neues lernten, sondern uns auch gegenseitig viel besser kennenlernten.

Teresa und Fiona

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Die Kräfte schwinden – 17.08.2016

Nach dem Aufstehen gab es Frühstück, zumindest für die meisten der Klasse, denn einigen hatte die Arbeit der vergangenen Tage doch mehr zu schaffen gemacht…

Während die anderen zu ihren täglichen Aufgaben übergingen, blieben die Kranken im WPZ und wurden vom Hausdienst liebevoll gepflegt. Im Verlauf des Vormittags stieg ihre Zahl weiter an, eine Gruppe kam sogar extra zurück aus dem Wald. Kurz gesagt: fast alle waren krank…oder haben das Stockbrot vielleicht auch einfach nicht lange genug über dem Feuer gehalten.

Während sie sich auskurierten, arbeiteten die anderen Schüler umso härter. Jannes, Vici, Alex und Madi bekamen sogar ein ++ (beste Bewertung), sodass ihr Einsatz von Frau Volland durch eine Tafel Schokolade extra belohnt wurde. Aber das war nicht alles: Alex fand Ullis verlorenen Schlüssel auf einem Feld und so gab es für ihn zusätzlich dazu noch eine Tüte Gummibärchen. Und auch Linea zeigte, was sie kann: Wenn sie denn will, ist ein ++ kein Problem. 😉

Nach der leckeren Pizza verlief der Nachmittag sehr ruhig und eine wunderhafte Genesung der Kranken setzte ein, sodass das Orchester schon fast wieder vollzählig proben konnte. Nach dem Abendessen übernahm Jannes dann mit einigen andern freiwillig den Küchendienst, damit die Lesestunde vorverlegt und es zu einem krönenden Abschluss dieses Tages kommen konnte: „Der Hobbit – Teil 2“.

Vici und Annamaria

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Der neunte Tag – 16.08.2016

Während Emilie um 4.00 Uhr morgens von ihren Eltern abgeholt wurde, lagen noch alle in ihren  Betten und schliefen – auch Tom und Moritz, die eigentlich mit Herrn Hoffmann zu dieser Zeit zum Jagen verabredet waren. Um 06:30 Uhr kamen dann nach und nach alle verschlafen zum Frühstück. Danach ging es wie jeden Morgen zu den Bussen. Jörg erzählte uns, dass das Auto von Ulli nicht angesprungen war und dass er damit heute nicht kommen könne. Ohne Vorarbeiter musste eine Gruppe dann am WPZ warten, während sich Jörg mit seiner Gruppe auf die Suche nach Herrn Hoffmann machte.

Wir suchten alle Hochsitze ab, weil Herr Hoffman auf Jagd war. Als wir ihn nicht fanden, machten wir uns schon auf den Rückweg, doch plötzlich sahen wir die Scheinwerfer von seinem Auto und er übernahm dann die Gruppe von Ulli. Sie befreiten Hochsitze von Unkraut und stellten gemeinsam die von uns gebauten im Wald auf. Die Gruppe von Jörg riss wie immer Kiefern raus doch an diesem Tag waren alle so müde, dass wir erst einmal alle im Auto geschlafen haben. Als wir dann alle zum Mittagessen gingen, gab es Lasagne. Sie war sehr lecker und zur Überraschung aller war sie mit Reh. Die Mittagspause nutzten viele, um sich auszuruhen oder zu schlafen. Nachmittags hatten wir noch eine Orchesterprobe, in der sich die Fortschritte unseres fleißigen Probens zeigten. Als der Tag sich dem Ende geneigt hat, saßen wir alle noch um das Lagerfeuer und haben Stockbrot und Marshmallows gegessen. Der Tag war zwar anstrengend aber sehr schön.

Jule, Moritz und Phil

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…und da waren es nur noch 26 – Montag, 15.08.2016

Das Wochenende war vorbei und am Morgen war alles wieder wie immer: Der Hausdienst musste früh aufstehen und den Tisch decken, zwei Arbeitsgruppen fuhren nach dem Frühstück wieder in den Wald und eine Gruppe blieb hier und baute mit Jürgen Hochsitze.

Im Anschluss an das Mittagessen machten wir einen Orientierungslauf. Nach einer Einführung in den Aufbau von Karten und die Begriffe Maßstab und Legende wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt und an verschiedenen Orten im Wald „ausgesetzt“. Mit Hilfe von einer Karte und einem Kompass mussten wir möglichst schnell zum WPZ Hahnhorst zurück finden. Nach dem Einnorden der Karte, suchten wir die markierten Orientierungspunkte, an denen wir Stempel fanden. Mit abgestempelter Karte kam Gruppe drei als erstes wieder am WPZ an. Anschließend trafen auch die Gruppen eins, vier und zwei sicher wieder ein. Die Siegergruppe wurde aus dem Verhältnis von Zeit und zurückgelegten Kilometern ermittelt. Der erste Platz wurde damit von der Gruppe eins mit Nele, Emilie, Toni, Madeleine, Pia, Jannes und Tom belegt. Zur Belohnung gab es von Herrn Hoffmann ein Eis für die Sieger.

Anschließend hatten wir Freizeit, wobei eine Schülerin unglücklich stürzte. Glücklicherweise kam sie am Abend noch aus dem Krankenhaus zurück. Zur Schonung ihres Oberschenkels wird sie den Rest des Jugendwaldeinsatzes von zu Hause aus verfolgen…wir freuen uns auf die täglichen Anrufe um 19 Uhr!!! 😉

Madeleine und Pia

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Das Wochenende – Sonntag, 14.08.2016

Sonntag begann der Tag mit dem Frühstück erst um 9:30 Uhr. Das war etwas Besonderes, da es normalerweise immer schon um 6:30 Uhr Frühstück gab. Kurz nachdem wir alle gestärkt waren, hatten wir noch eine Orchesterprobe, zu deren Ende wir Frau Volland zwei neue Stücke vorspielten. Anschließend fuhren wir bei gutem Wetter mit dem Fahrrad knapp 8 km nach Sulingen, um einen Film im Kino zu gucken.

Die Hinfahrt dauert leider ein wenig länger, da wir uns verfuhren, weil Frau Volland uns leiten musste, da Herr Kappen einen platten Reifen hatte und tapfer den Spaziergang zurück zum WPZ angetreten war.

Trotz alle dem waren wir eine Stunde vor Filmbeginn am Kino, deshalb durften wir noch ein bisschen in der Stadt bummeln gehen. Leider traf der Film ‚Pets‘ nicht den Geschmack von uns allen, aber dennoch war es ein schöner Ausflug.

Zuhause angekommen gab es einen Eintopf zum Abendbrot und von 19:30 Uhr bis um 20:30 Uhr haben wir in unserem Buch „Tschick“ weiter gelesen.

Svea und Bendix

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Das Wochenende – Samstag, 13.08.2016

Gestern begann der Tag für die Mädchen um halb sechs, da sie den Jungs einen Streich spielen wollten, bei dem sie ihnen nasse Lappen ins Gesicht warfen. Trotz der Abkühlung am frühen Morgen schliefen danach alle wieder und der Tag begann um acht mit einem leckeren Frühstück.

Um halb zehn kam dann der Bus, der uns zum Klimahaus fuhr. Die Fahrt nach Bremerhaven dauerte ca. 2 Stunden. Im Klimahaus belegten wir den Workshop „Verlorene Vielfalt“, dort lernten wir viel über bedrohte Tierarten, den Klimawandel und die Entwicklung der Bevölkerung. Anschließend wurden wir im Klimahaus herumgeführt und lernten die Insel Samoa mit ihrer vielfältigen Unterwasserwelt, die Antarktis und schließlich Kamerun kennen. In Kamerun war es sehr heiß und feucht, bis zu 40°C und 80% Luftfeuchtigkeit, dort gab es einen Regenwald, in dem Buschbabys (Tierart), Schlangen und ein Waran lebten. In Samoa war es ebenfalls sehr heiß, aber die Luftfeuchtigkeit war nicht so hoch wie in Kamerun. Es gab eine sehr beeindruckende Unterwasserwelt und zwei Fidschi Leguane. In der Antarktis war es sehr kalt, ca. -06°C und es gab sehr viel Schnee, sodass wir hier nur schnell durchliefen. Danach wurden uns Dinge gezeigt, die der Zoll am Flughaben in Hamburg und Hannover eingesammelt hatte, da sie verboten sind, z.B.: ein Gürtel aus Kobrahaut, eine abgerissene Koralle, einen Menschenaffenschädel mit Einschusslöchern, ein ausgestopftes Waran Baby, u.v.m.

Anschließend durften wir in Kleingruppen in die Stadt gehen und nach einer ausgiebigen Shoppingtour fuhr uns der Bus um halb fünf zurück nach Hahnhorst.

Als wir zurück waren, mussten wir noch die Leihräder für die morgige Fahrradtour austesten. Nachdem Bendix die unangenehme Erfahrung eines Zahnpasta-Oreos gemacht hatte, wollte am Abend dann eine Gruppe die gesamte Hobbit-Trilogie durchschauen, aber nur, wenn alle anderen leise und auf ihren Zimmern waren…leider ohne Erfolg.

Linda, Linea und Jannes

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Tag fünf – 12.08.2016

Heute war der letzte Tag vor dem Wochenende. Wie jeden Tag in der Woche, mussten wir um 6:00 Uhr aufstehen und uns fertig machen. Pünktlich um 7:00 Uhr machten sich die drei Gruppen und der Hausdienst an die Arbeit. Eine Gruppe betrieb Kulturpflege und die anderen rupften wieder Kiefern aus oder bauten einen Hochsitz.

Um 12:30 Uhr war der anstrengende Arbeitstag zu Ende. Während der Hausdienst das Mittagessen vorbereitete, kamen die anderen Gruppen zurück. Es gab Kassler mit Kartoffeln und Sauerkraut. Am Nachmittag hatten wir dann eine (lange…) Musikprobe.

Als es Abend wurde, bereiteten wir uns auf einen netten Filmabend vor, indem wir Kissen, Bettdecken und Matratzen aus unseren Zimmern holten. Wir entschieden uns für den Film „Fluch der Karibik“, der sich leider als nicht so spannend erwies…

Nach dem Film gingen alle in ihre Zimmer und wollten schlafen, da wir – dank des spannenden Filmes – sehr müde waren. Doch mitten in der Nacht hörten die Mädchen plötzlich ein komisches Schlagen an den Fenstern und Geschrei von draußen. Dieser ‚Prank‘ wurde von Herrn Kappen und Frau Volland inszeniert, denn diese haben die Jungs dazu angestiftet! Das haben die Mädchen natürlich nicht auf sich sitzen lassen und die Rache ließ nicht lange auf sich warten…

Eric und Antonia

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Der vierte Tag – 11.08.2016

Heute haben wir zum ersten Mal die Gruppenleiter gewechselt und damit auch unsere Aufgaben. Die Gruppe von Jörg hat die Heide von den jungen Kiefern befreit. Manche Kieferwurzeln waren so schwer aus der Erde zu ziehen, dass zwei Schüler zusammen ziehen mussten – so purzelten Sarah und Pat aufgrund ihres großen Krafteinsatzes leider den Berg hinunter. Eric und Phil waren die Kiefern schnell zu langweilig und sie haben mit der Säge zusammen eine dicke und viele dünnere Traubenkirschen gefällt. Die Hilfe von Herrn Arndt und seiner Kettensäge haben sie dabei dankend abgelehnt.

Die Gruppe von Ulli sah auf der Autofahrt zu den kleinen Weihnachtsbäumen zwei Rehe, ein ganz junges und ein etwas älteres. Die Rehe sprangen über die Straße, glücklicherweise aber nicht vors Auto.

Jürgen und seiner Gruppe bauten aus Versehen zwei rechte Teile für den Hochsitz, sodass noch schnell zwei linke gefertigt werden mussten, damit der Fehler nicht auffällt. Auch Joel konnte trotz Gipsbein in dieser Gruppe mitmachen und brannte 14 Schilder, die zur Nummerierung der Hochsitze dienen.

Zum Mittag versammelten sich alle zum Essen im Freizeitraum. Es gab eine leckere Tomatensuppe. Zum Nachtisch wurde warmer Käsekuchen mit Vanillesauce serviert. Danach gab es erst mal eine Verdauungspause, welche mit der Orchesterprobe beendet wurde. Der Tag endete mit einer Lesestunde. Die ersten Arbeitstage im Wald hinterließen ihre Spuren, sodass einige von uns vor Erschöpfung auf dem Sofa eingeschlafen waren. Es war ein sehr witziger Tag.

Jan und Pat

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Tag drei – 10.08.2016

Während 25 Schüler noch im tiefen Schlaf lagen, waren Moritz und Tom schon ab vier Uhr morgens auf den Beinen. Sie haben Herrn Hoffmann, den Leiter des WPZ, bei der Jagd begleitet. Direkt nach der Ankunft auf dem Hochsitz hatten sie schon mehrere Rehfamilien gesehen, die aber nicht geschossen werden durften. Nach zwei Stunden des Wartens war endlich ein Bock in Sicht. Moritz und Tom schlichen sich an, um das Tier aufzuschrecken, und so war die Jagd erfolgreich: Das Mittagessen war gesichert.

Während die beiden im Wald tapfer bei der Kälte ausharrten, war der Rest der Gruppe nach dem Frühstück zur Arbeit aufgebrochen. Der Hochsitz musste fertig werden und auch die anderen Arbeiten wurden am Vortag noch nicht ganz abgeschlossen. Nachdem wir am ersten Tag noch etwas müde waren, hat sich unsere Leistungsfähigkeit am zweiten Tag enorm gesteigert. Besonders das Wett-Heide-„entkusseln“ hat zu freier Heide, großen Kieferhaufen und schwitzenden Schülern geführt.

Nach dem leckeren Mittagessen unternahmen wir eine Waldwanderung,  bei der uns Herr Hoffmann einige Tiere und Pflanzenarten im Wald zeigte und wir viel über Nutzung und Funktion der Flächen lernten. Ein Highlight dabei war die Überquerung eines Flusses mit einer Slagline, die wir alle tapfer meisterten. Danach hatten wir erst einmal Freizeit. Die Jungs haben Fußball gespielt und die Mädchen haben gechillt. Motiviert von dem Erfolg des Vormittags haben Sheila und Linea Herrn Hoffmann nach dem Abendessen auch auf die Jagd begleitet. Leider oder vielleicht doch glücklicherweise dieses Mal ohne Erfolg. Nach der abendlichen Lesestunde sind die meisten von uns müde ins Bett gefallen.

Tom, Emilie und Alex

vorher...
vorher…
...nachher
…nachher
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Der zweite Tag – 09.08.2016

Heute war der erste Tag, an dem wir im Wald arbeiten mussten. Für vier von uns begann dieser bereits um halb sechs, da das Frühstück vorbereitet werden musste. Die anderen konnten bis sechs Uhr schlafen und um halb sieben gab es dann das erste gemeinsame Frühstück. Anschließend, fast pünktlich um sieben Uhr, haben sich die drei Arbeitsgruppen draußen versammelt und zwei davon sind in den Wald gefahren. Während der Hausdienst die Zimmer aufgeräumt und gewischt, die Betten gemacht, die Bäder geputzt und das Mittagessen vorbereitet hat, haben die Gruppen im Wald hart gearbeitet. Heide „entkusseln“ oder auch Kiefern und Traubenkirschen entfernen, Hochsitzbau, Erneuerung von Pirschwegen für die Jagd und die Pflege von Weihnachtsbäumen standen auf dem Programm. Neben einer Patronenhülse haben wir dabei auch einen Staubsauger gefunden – was es im Wald so alles gibt. Auch ein Reh ließ sich nicht von uns stören. Pünktlich um ein Uhr waren wir zum Mittagessen wieder im WPZ. Nachmittags kamen die mitgebrachten Schnitzmesser zum Einsatz und einige von uns haben Brieföffner geschnitzt – oder sowas in der Art. Nach dem Abendessen hatten wir unsere erste Orchesterprobe: „Game of Thrones“, „Rolling in the deep“ und neu im Repertoire „I gotta feeling“. Danach hatten wir Freizeit, in der wir Spiele oder Frisbee gespielt oder auch einfach nur gechillt haben. Fast wäre dabei die Lore kaputt gegangen…

Nach einem letzten Tee vorm Ofen, sind wir alle auf unsere Zimmer gegangen. Es war ein schöner Tag.

Anna-Lena, Joel und Nele

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JWE

 

Endlich im Wald – 08.08.2016

Nachdem wir drei Jahre lang von den älteren Jahrgängen die spannendsten Geschichten gehört haben, hat gestern, am 08.08.2016, unser Waldabenteuer begonnen. Wir haben uns um ca. 07:30 Uhr in der Agora der IGS Buchholz versammelt. Ungefähr um 08:30 Uhr sind wir dann endlich losgefahren. Die Fahrt hat genau zwei Stunden gedauert. Im WPZ Hahnhorst angekommen stand die Einführung bevor, die uns alle Regeln und Unternehmungsmöglichkeiten vorstellen sollte. Wenig später haben alle ihre Zimmer eingerichtet, Schränke eingeräumt und Betten bezogen. Um 12:30 Uhr gab es dann Mittagessen – Nudeln mit Tomatensoße und als Dessert eingelegte Pfirsiche. Anschließend hat der Heimleiter uns das Gelände des Waldpädagogikzentrums gezeigt. Auf dem Gelände gibt es bis heute noch eine Lore, womit Eisenerz aus einem Schacht, der 1.002 Meter tief war, gefördert wurde. Heute ist der Schacht allerdings nur noch vier Meter tief, da die Förderung von Eisenerz zu teuer wurde. Die Lore wurde restauriert und dient jetzt als fahrbare Bank, an der man sich ordentlich auspowern kann.

Damit die Waldarbeiter schnell unsere Namen lernen können, haben wir nach dem Rundgang über das Gelände in Kleingruppen eine Holzscheibe als Namensschild gestaltet. So haben wir an unserem ersten Tag direkt mit Schleifpapier, Bohrer und „Brennpeter“ gearbeitet. Anschließend haben wir den Rest des Nachmittags dazu genutzt, den Fußballplatz und die Fahrbarkeit der Lore ausgiebig zu testen. Der Tag endete mit dem gemeinsamen Lesen des Jugendbuches „tschick“ am Lagerfeuer. Nun sind wir gespannt, wie die nächsten Tage im Wald ablaufen werden.

Sarah, Lina und Sheila

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