„Jugend debattiert“ – Jetzt auch an der IGS Buchholz

Jugend debattiert

„Jugendliche entwickeln sich in der Pubertät von der Lerche zur Eule, weswegen ein früher Schulstart morgens um 8 Uhr gegen den natürlichen Rhythmus ist“. Solche qualitativ hochwertigen Argumente wurden am Mittwoch, dem 14.6., auf der Bühne der Agora der IGS Buchholz vorgebracht und ausgetauscht. Kerstin Böttger hatte sich nämlich dazu entschlossen, die letzte Debatte ihrer Arbeitsgruppe „Jugend debattiert“ öffentlich zu führen. Wie sie in ihrer Einführung erläuterte, gebe es dieses Angebot seit November in der bewegten Pause. Die vier debattierenden Siebtklässlerinnen und Siebtklässler, Helena Niemann, Henriette Paulina Rohwer, Swantje Morbeck und Jerome Trode, stellten auf der Bühne eindrucksvoll unter Beweis, dass sie in dieser relativ kurzen Zeit schon viel gelernt haben. Zu der Frage „Soll die Schule erst um 9 Uhr morgens beginnen?“ tauschten sie nicht nur qualitativ hochwertige Argumente aus, sondern machten sich nebenbei auch routiniert Notizen, um aufeinander eingehen zu können.

Wie Kerstin Böttger erklärte, verläuft „Jugend debattiert“ in drei Phasen, der Eröffnungs-, der Aussprache- und der Schlussrunde. Jeweils angekündigt durch ein kleines Glöckchen, das ihre Lehrerin zur zeitlichen Orientierung läutete, durchliefen die Schülerinnen und die drei Phasen motiviert und mit zahlreichen hochwertigen Pro- und Contra-Argumenten.

Am Ende der knapp halbstündigen Debatte kündigte Kerstin Böttger an, das Angebot nicht nur fortzusetzen, sondern dahingehend auszubauen, dass es im kommenden Schuljahr an unserer Schule „Jugend debattiert“-Wettbewerbe geben werde.