Fahrt ins KZ Bergen-Belsen Klasse 10c

24.11.2017, 8 Uhr, Abfahrt von der Buskehre in Richtung Bergen-Belsen.

Dort liegt die Gedenkstätte an das Konzentrationslager in der Lüneburger Heide.

Nachdem wir uns im Unterricht bereits theoretisch mit der Judenverfolgung auseinander gesetzt hatten, konnten wir nun anschaulich erfahren, wie der Alltag in einem KZ aussah.

Dort angekommen wurden wir erst einmal anhand von Bildern über die Entwicklung des Konzentrationslagers informiert.

Anschließend bekamen wir eine kurze Führung auf dem Außengelände, welche aber immer wieder von dem Schusslärm des nahe liegenden Truppenübungsplatzes der NATO erheblich gestört wurde.

Da auf dem Gelände eher eine friedliche Stimmung herrschte, irritierte der Lärm der Schüsse sehr und erzeugte eine kriegsähnliche Atmosphäre.

Nach der Einführung durften wir selber mit I-Pads das restliche Außengelände erkunden.

Die I-Pads besaßen zwei Ansichten. Die erste stellte, zur besseren Übersicht, eine Karte dar und die zweite zeigte virtuell, wo sich 1944/1945 die Gebäude befanden. Die Umgebung bewegte sich durch das Schwenken des I-Pads mit. So bekam man eine gute Vorstellung von dem früheren Aussehen des KZs. Des Weiteren stellten die Tablets Materialien zur Verfügung, wie z. B. Zeichnungen und Tagebucheinträge, die sehr eindrucksvoll das Leben der Häftlinge darstellten.

Wegen dieser modernen Art des Lernens wurden wir von einer Journalistin des Bayrischen Rundfunks begleitet. Sie stellte uns Fragen über die Arbeit mit den I-Pads für einen Bericht über das KZ Bergen-Belsen.

Nach einer kurzen Stärkung hatten wir Gelegenheit, die Ausstellung der Gedenkstätte zu besuchen.

Hier wurden Bilder, Filme und Zeitzeugenberichte gezeigt.

In der Abschlussrunde wurde klar, dass alle den Besuch sehr interessant aber natürlich auch schockierend fanden.

Für uns ist klar, man muss sich mit diesem Thema beschäftigen, damit so etwas nie wieder vorkommt!

 

Von Niklas und Charlotte, 10c