Erste Ski-Fahrt an der IGS Buchholz

Nach einer sehr langen Vorbereitung, in der einige Lehrkräfte, aber besonders Herr Holz immer wieder neue Angebote eingeholt und die örtlichen Gegebenheiten verglichen haben, war es dann am 26.01.2018 so weit. Am Freitagnachmittag trafen die 53 Schülerinnen und Schüler „voll bepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen“ am Bus ein und es ging „hinein ins Weekend-Feeling“.

Die etwa 16-stündige Fahrt sollte die gute Laune nicht verderben und so startete die Fahrt. In Rotenburg nahmen wir eine zweite Gruppe auf. Leider musste uns dort ein Drängler leicht anfahren und anschließend Fahrerflucht begehen, sodass wir etwa 30 Minuten auf die Polizei warteten. Nach dieser unnötigen Zwangspause kamen wir aber ohne weitere Zwischenfälle am nächsten Morgen gegen 8Uhr am Schwarzen Adler an.

Die logistische Arbeit unseres Herbergsvater Jan war erst im Nachhinein zu erkennen. Wir lagerten unser Gepäck in der Auffahrt und bekamen anschließend erst einmal Frühstück.

Nach einer kurzen Besprechung ging es dann direkt zum Skiverleih, zweieinhalb Stunden, ganz schön zäh!

Die Lehrer hatten für den Nachmittag organisiert, dass wir unmittelbar in der Nähe unserer Herberge bereits am Nachmittag unsere ersten Skierfahrungen machen durften, leider mussten wir dafür das ganze Material von der Talstation mit zurück schleppen. Aber egal, Spaß hat es dann auf jeden Fall trotzdem gemacht.

Die paar Skiprofis unserer Gruppe, ich glaube etwa 12-13, sind dann schon am Nachmittag mit Herrn Holzhüter nach oben auf die Piste gefahren. Abends, nach dem wir das Material wieder die 1,5 km zur Talstation gebracht hatten, um es dort zu verschließen, gab es warmes Abendessen. Nach der langen Busfahrt und wenig Schlaf, die gute Bergluft tat auch ihr Bestes, schliefen viele von uns bereits früh.

Die Lehrer teilten uns am Abend in fünf Gruppen ein, sodass wir dann am Sonntagmorgen in kleinen Gruppen die ersten Pisten erkunden konnten, ohne groß Zeit zu verlieren, denn zu unserem Erstaunen gab es bereits um 11:30Uhr Mittagessen…

Mit ein paar Erwärmungsspielen und verschiedenen Übungen auf Skiern, dazu noch fantastischer Sonnenschein, verging die Zeit bis zum Mittagessen immer sehr schnell.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause, mit einem sehr guten Hüttenessen und einem Sonnenbad im Liegestuhl ging es dann wieder weiter. Mit steigendem Fahrkönnen, entdeckten wir immer mehr Pisten. Es ging vom Schlepplift über den Ankerlift hin zum ersten Sessellift, der uns dann auch bis ganz nach oben auf 2200 Meter brachte.

Für den einen oder anderen waren die ersten Blicke die Abfahrten hinunter nicht nur ein bisschen beeindruckend, sodass wir alle sehr stolz auf uns waren, nachdem wir diese Herausforderung gemeisterten.

In den folgenden Tagen, war der Tagesablauf insgesamt immer sehr ähnlich: Frühstück um 7:45Uhr und Treffen und 9:00Uhr oben auf dem Berg. Wie gesagt, Mittag um 11:30Uhr und zwischen 15-16Uhr war der Skitag dann beendet. Einige fuhren mit den Lehrern noch die Talabfahrt, andere gondelten ab und wiederum andere starteten die zweite Halbzeit oben auf dem Berg in der Sonnenliege und der Hütte.

Abendessen gab es immer um 18:30Uhr und anschließend eine kurze Besprechung und die Veröffentlichung der Skigruppen.

Das Abendprogramm sah immer anders aus. Mal sind wir zusammen Rodeln gegangen: 45 Minuten rauf und 10 Minuten auf dem Schlitten wieder runter, mal zum Snowhapening, wo wir auf verschiedenen Reifen, Schlitten usw. rodeln, auf einem Snowmobil mitfahren oder uns mit den Biathlongewehren am Schießstand ausprobieren konnten. Einmal haben wir noch mit Herrn Klawitter und Herrn Entzian um sehr eigenartige Preise gepokert. Der erste Platz, natürlich Herr Klawitter, durfte sich von den letzten vier Plätzen den ganzen Tag folgenden bedienen lassen UND DAS TAT ER, oder JP?

Andere „Preise“ waren: Herr Entzian, der einen männlichen Schneemann bauen musste, Nick, der barfuß einen kleine Piste hoch laufen musste, Clara, die in einem Kostüm Skifahren durfte oder Paul, der jedem ein Kompliment machen sollte, den er an dem folgenden Tag begegnete.

Als wir am Mittwoch dann bereits nach dem Mittag das Skifahren beendeten, nutzten viele die Gelegenheit für ein Mittagsschlaf. Leider hatten Clara und Johanna an diesem Vormittag einen Skiunfall, sodass wir auch darauf warteten, dass die beiden mit Herrn Klawitter aus dem Krankenhaus zurück kämen. Zum Glück haben sich beide nicht schlimmer verletzt und Johanna konnte sogar am letzten Tag wieder mit uns Skifahren.

Als am letzten Abend dann schon die erste Zimmerabnahme anstand, haben die Lehrer nochmal „Schluss mit lustig“ gemacht und stolzierten zu Schlager durch unsere, natürlich sehr aufgeräumten, Zimmer.

Es endete im Limbotanz, bei dem wir alle über die Beweglichkeit von Herrn Freidank schockiert waren 😉

Juhu, am nächsten morgen ging es um 6Uhr hoch und wir räumten die Zimmer. Zum Glück kam der Bus bereits um kurz vor acht, sodass wir schnell im Sitzen weiterschlafen durften. Die Rückfahrt war dann wirklich unangenehm. Es hat wohl jeder zweite gehustet und nach so einer Woche, kamen einem die Sitze wie Holzbänke vor.

Aber, es war eine tolle Fahrt, für die sich die 16 Stunden Busfahrt auf jeden Fall lohnen!

Die Fahrt zusammengefasst in einer lyrischen Form von

Lea Titulski und Henriette Ingwersen: (Jahrgang 12)

Endlich ging es für uns 53 Schüler des 12. Jahrgangs und sechs Lehrer der IGS

Buchholz auf die langersehnte Skifahrt

und somit für manche auf Entdeckung einer neuen Sportart.

Am 26. Februar machten wir uns auf den Weg nach Sillian, Österreich

und nach der 16-stündigen Busfahrt waren wir dort, wo der Schnee liegt samtweich.

Als wir erschöpft ankamen, waren wir von der Landschaft erstaunt

und daraufhin auch gut gelaunt!

Nach einem kleinen Frühstück ging es in einer langen Reihe

zur Skiausleihe!

Mit den Nerven am Ende machten wir uns schnell

zurück auf den Weg ins Hotel.

Doch es gab eine lange Liste

und am selben Tag ging es noch auf die Piste.

Die Anfänger übten auf dem kleinen Berg und die anderen führte eine Gondelfahrt

nach ganz oben auf 2200 m. Höhe zur wundervollen Sportart.

Für uns hieß es um 22 Uhr gute Nacht

und Frühstück gab es um viertel vor acht.

Es gab 5 verschiedene Gruppen,

ich sag euch, das waren geile Truppen!

Die fantastischen Skigötter“,

unter der Beobachtung von Herrn Holzhüter, l

ließen keine Piste aus, fuhren immer voraus

und auch die anderen bekamen ordentlich Applaus.

Mittags verschlug es uns auf die Hütte und damit wir nicht erblassen,

wurden die Sonnenstrahlen nicht ausgelassen.

Nach einer kurzen Pause ging es zurück auf die Piste

und länger wurde die Arzneiliste!

Doch wir kamen meist unversehrt,

auch nachts beim Rodeln, runter den Berg.

Die Abende im Hotel waren unvergesslich

und Herr Klawitter beim Pokern unbestechlich.

Auch die Prüfung wurde geschafft,

trotz schlechter Sicht sehr gut gemacht.

Mit Schniefen und Husten ging es zurück,

die Busfahrt war ein hartes Stück,

doch es ging Heim voller Glück.