Der Fachbereich Latein stellt sich vor

 Variation nobis virtus

 

Magistri magistraeque – Die Lehrer und Lehrerinnen:   

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K. Böttger, J. Kahle

Kerstin Böttger:

Nach meinem Studium der Latinistik sowie der Politikwissenschaft an der TU Dresden verschlug es mich vor 5 Jahren nach Hamburg. Dort absolvierte ich mein Referendariat und hatte verschiedene Lehraufträge an Hamburger Gymnasien inne. Seit November 2015 unterrichte ich an der IGS Buchholz Latein, GEP, Arbeit/Wirtschaft und in der Oberstufe Politik/Wirtschaft und Geschichte. Nun freue ich mich darauf, unsere ersten Lateinjahrgänge „wachsen“ zu sehen und auch in der nun gewachsenen Oberstufe neue Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur begleiten und so begrüßen zu können: „Salvete, discipuli discipulaeque!“

David Blömker

Nach meinem Abitur im beschaulichen Tecklenburg ging ich für mein Studium der Klassischen Philologie und Geschichte ins nicht weit entfernte Osnabrück. Obwohl mir die Stadt in den Jahren sehr ans Herz gewachsen ist, suchte ich für mein Referendariat eine neue Ausbildungsstätte, die ich in Stadthagen, im Herzen des Schaumburger Landes, fand. Nach Beendigung meiner Ausbildung freue ich mich nun, im Schuljahr 2017/18 meine erste Stelle an der IGS Buchholz anzutreten, um meinen zukünftigen SchülerInnen zu zeigen, dass Latein alles andere als eine tote Sprache ist.

Jennifer Kahle:

Bevor ich für mein Studium der Lateinischen Philologie und der Theologie 2006 nach Kiel ging, habe ich nach meinem Abitur 2005 in Winsen/ Luhe während eines Freiwilligen Sozialen Jahres im Missionarischen Zentrum in Hanstedt I Erfahrungen außerhalb des Schullebens gesammelt. Nach meinem Studium war ich dann 2012 für ein Schulhalbjahr als Inklusionsbegleiterin an der Friedrich-Freudenthal Schule in Fintel tätig. Mein Weg führte mich 2013 für das Referendariat am Johannes-Kepler Gymnasium nach Garbsen. Nun bin ich hier in Buchholz angekommen, seit Sommer 2014 als Lehrerin an der IGS und freue mich darauf, nach meiner Elternzeit wieder dabei zu sein.

Richard Röthig

Salvete discipuli discipulaeque, mein Name ist Richard Röthig und ich freue mich außerordentlich, die Kollegen im Fach Latein ab dem Schuljahr 17/18 zu unterstützen und mit Euch gemeinsam die wunderbare Welt der Römer zu entdecken, die Wurzeln unserer Geschichte Europas kennenzulernen sowie mit Euch gemeinsam die lateinische Sprache zu lernen und zu analysieren.

Ich komme gebürtig aus der traditionsreichen Universitätsstadt Göttingen, habe meine Fächer Latein und Geschichte in Marburg studiert und mein Referendariat in Leer (Ostfriesland) absolviert. Mein Wunsch für das Fach Latein in der gymnasialen Oberstufe auch mit Blick als mögliche Prüfungskurse ist es, dass wir gemeinsam klassische Originallektüre von Cicero über Seneca bis hin zu Ovid lesen und dadurch spannende Themen rund um Philosophie, Geschichte, Politik, Gesellschaft und Sprache erschließen. Dabei werden wir diese kritisch in Bezug auf unsere Gegenwart hinsichtlich Sprache und Gesellschaft reflektieren.

Dementsprechend hoffe ich, Euch in den Lateinkursen begrüßen zu dürfen, und freue mich sehr auf unser Kennenlernen!

Anna Stern

Nach meinem Abitur im Herzen des Ruhrgebiets (Dortmund) entschied ich mich für ein Studium der Geschichte und der Klassischen Philologie in der wunderschönen Universitätsstadt Münster. Dort absolvierte ich mein Bachelorstudium und es zog mich in den Norden in die Hansestadt Hamburg, wo ich mein Masterstudium abschloss. Bevor ich die Stelle an der IGS Buchholz antrat, war ich als Referendarin in Bad Segeberg sowie als Vertretungslehrerin in Bad Oldesloe tätig. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich meine Schülerinnen und Schüler mit “Salvete discipuli discipulaeque” begrüße.

Verantwortungsbereiche im Fach Latein

Quid ad nos? – Warum Latein lernen?

  • Die römisch-griechische Antike hat die europäische Geschichte über weite Teile der letzten beiden Jahrtausende geprägt. Daher leistet die Auseinandersetzung mit der lateinischen Sprache einen entscheidenen Beitrag zur Schaffung des Bewusstseins über eine gemeinsame europäische Identität.
  • In vielen Texten lateinischer Autoren wird das Nachdenken über und die Auseinandersetzung mit Grundfragen menschlicher Existenz angeregt und somit für die Gegenwart nutzbar gemacht.
  • Ein sehr großer Teil der uns bekannte Welt mit ihrer Kunst und Kultur, Architektur, Wissenschaft und Philosophie, Demokratie und Rhetorik hat seine Wurzeln in der römisch- griechischen Antike
  • Als Basissprache erleichtert das Lateinische das Erlernen weiterer romanischer Sprachen (Spanisch, Französisch, Italienisch).
  • Auch ein großer Teil der deutschen Sprache hat seine Wurzeln im Lateinischen (fenestra, feriae, …). Das erleichtert z.B. das Verstehen und Herleiten von Fremdwörtern oder wissenschaftlichen Termini, erweitert den eigenen deutschen Wortschatz und regt zur Reflexion über die eigene Muttersprache an.
  • Die Lateinische Sprache erfordert und fördert Konzentration, Genauigkeit, Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit und begleitet somit den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schülern gewinnbringend.
  • Neben dem Erwerb des (Kleinen/Großen) Latinums – Zulassungsvoraussetzungen für eine Vielzahl von Studiengängen – kann das Erlernen der lateinischen Sprache die Studierfähigkeit erhöhen, da es aufgrund der Förderung des analytischen Denkens eine Grundvoraussetzung für wissenschaftspropädeutisches Arbeiten schafft.

Unsere Ziele:

Wir wollen…

  • den Schülern die Sinne für die antike Welt der Römer schärfen und mit ihnen diese Welt entdecken.
  • die antike Mythologie/Rhetorik/Philosophie/das Alltagsleben der Römer gemeinsam erforschen.
  • Interesse, Neugierde und Freude an der lateinischen Sprache und Literatur wecken.
  • in einem lebendigen Fremdsprachenunterricht eine vermeintlich tote Sprache lebendig werden lassen.
  • im Einklang mit dem Leitsatz unserer Schule „Vielfalt ist unsere Stärke“ die SuS mit ihren individuellen Stärken und Schwächen ernst nehmen, fördern und dadurch wertschätzend begleiten.

Unsere Wege: (Hier gelangen Sie zu Berichten des Faches Latein)

  • Die Arbeit mit einem kompetenzorientierten, auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zugeschnittenen Lehrwerk (Via mea, bzw. neu: Pontes).
  • Regelmäßige Treffen in Dienstbesprechungen und Konferenzen, um den Unterricht stetig zu reflektieren und zu verbessern.
  • Stetige Weiterentwicklung und Fortbildungen der Lehrkräfte, um einen Lateinunterricht „auf dem neusten Stand“ gewährleisten zu können.
  • Daraus resultierend sorgfältig vorbereiteter, auf die Lebenswelt der SuS abgestimmter Lateinunterricht.
  • Unterrichtsbezogene Projektarbeiten (z.B. das Herstellen antiker Schreibtäfelchen), um den Schülern die Inhalte lebendig werden zu lassen.
  • Instrumente der Evaluation, Selbstreflexion, Transparenz in der Leistungsbewertung und ständiger Austausch mit den Eltern.
  • Eine mehrtägige Exkursion auf den Spuren der Römer in Deutschland, z.B. nach Xanten, Kalkriese oder Trier steht für den Jahrgang 8 auf dem  Plan. Auch Besuche außerschulischer Lernorte, um die Unterrichtsinhalte erleben zu können, finden ihren Eingang in die Unterrichtsplanung.
  • Für den Lateinunterricht in der Sekundarstufe II ist eine freiwillige Kursfahrt nach Rom in Planung.
  • Transparenz über die Inhalte und Kompetenzen des Faches, wie sie in den Kerncurricula  dargelegt sind, sind für uns eine Selbstverständlichkeit und ist über die Schuleigenen Arbeitspläne gewährleistet.

Weiter Informationen zum Lateinunterricht und zu der Frage “Warum Latein?” finden Sie auf der Verlagsseite des Schulbuchs via mea sowie auf der Webpräsenz des Niedersächsischen Altphilologenverbandes, einer Interessenvertretung für Lernende und Lehrende der “alten” Sprachen Latein und Altgriechisch, der wir Lehrkräfte ebenfalls angehören.

 

Übersicht über die Umsetzung der Kerncurricula an der IGS Buchholz:

Schuleigener Arbeitsplan Sek I

Schuleigener Arbeitsplan Sek II

Kompetenzkarten Latein