7. Literarisches Café

 

Ja, es ist tatsächlich schon das 7. Literarische Café gewesen, das am frühen Abend des 9. November 2017 in der Agora der IGS Buchholz stattfand.

Thomas Entzian, der Vorsitzende der Fachschaft Deutsch, war sich dessen nicht ganz sicher, als er das Publikum willkommen hieß. Erstmalig hatte diese Veranstaltung, bei der in gemütlicher Caféatmosphäre selbst verfasste Texte auf der Bühne präsentiert werden, im zweiten Jahr der IGS Buchholz stattgefunden und erfreut seitdem jedes Jahr im Herbst ein literarisch interessiertes Publikum aus Schülern, Eltern und Lehrern.

Den gelungenen Auftakt lieferte Tobias Entzian dann auch gleich selber, obwohl er vorher eingeräumt hatte, dass er „nicht so gut schreiben kann“. Sodann übergab er die Moderation an das Duo Pauline und Tim aus der 6c, das humorvoll durch die weitere Veranstaltung führte, was bereits Tims erste Aussage: „Es ist leichter den Mund zu halten als eine Begrüßungsrede.“ erahnen ließ.

Im Folgenden begeisterten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 12 mit den unterschiedlichsten Texten. Neben im Unterricht verfassten Parallelgedichten gab es auch sehr persönliche Texte, die das Publikum anrührten und erheiterten. Großer Begeisterung erfreute sich auch der ins Programm eingestreute poetry slam zwischen Jette Ingwersen, Timo Küsel und Paul Gleitsmann aus dem zwölften Jahrgang. Gruselig wurde es mit einer lupenreinen Horrorgeschichte. Nach der zwanzigminütigen Pause, in der man sich bei vom Schulverein feilgebotenen Getränken, Kuchen und Gebäck erfrischen und stärken und die ausgestellten Kunstwerke bewundern konnte, traute sich schließlich auch eine Runde aus fünf Deutschlehrern auf die Bühne und las eigene, teils im Rahmen einer Fortbildung entstandene, Texte.

Die Buchhandlung Slawski rundete mit einem Büchertisch und einer Buchvorstellung das gelungene Programm ab. Mitarbeiterin Uta Neb hatte für dieses Jahr das Buch „Was wir dachten, was wir taten“ der noch sehr jungen Autorin Lea-Lina Oppermann ausgewählt – trotz der schweren Thematik eines Amoklaufs an einer Schule. Wie sie sagte, sei Ausschlaggebend für ihre Auswahl die feine Zeichnung der Charaktere gewesen und sie wünsche sich, „dass Lea-Lina Oppermann noch ganz viel schreibt.“

Nach knapp zwei Stunden endete das literarische Café wie es begonnen hatte – mit Sarah Ebadi am Klavier, der es gelang, einen stimmungsvollen Rahmen zu schaffen.

„Mord am grauen Mann“ – die Klasse 8c präsentiert Kriminalstück

Nach umfangreichen Proben und Vorbereitungen war es am Dienstag, dem 20.6.2017, endlich soweit und die Klasse 8c präsentierte das Theaterstück „Mord am grauen Mann“.

Das Kriminalstück von Peter Haus spielt auf einem einsamen Berghotel, das nur durch einen Lift zu erreichen ist. Die anwesenden Gäste, der Wissenschaftler und Lawinenforscher Prof. Dr. Müller (Clemens Gleichforsch), sein Assistent (Jerome Trode), Familie Billbaum (Malte Appel, Finja Trespenberg, Johanna Heitmann), zwei Skihasen (Lilly Romer, Emma Bätz), eine geheimnisvolle alte Dame (Liljana Möller) samt Butler (Johannes Holsten) sowie der Kriminalschriftsteller Kevin Smart (Daniel Alexander Seepolt), können das Hotel nicht mehr verlassen, nachdem der Lift sabotiert worden ist. Das Hotelpersonal, Chefin Aloisia Huber (Nicole Rieb), ihre Nichte Klara (Sophie Emma Schütt) und Onkel Toni (Luc Maurice Röder) versuchen alle bei Laune und den Betrieb am Laufen zu halten. Dies gelingt ihnen allerdings nur so lange, bis zwei Morde alles durcheinanderbringen und Angst und Schrecken verbreiten. Zum Glück ist aber auch Dorfpolizist Simon Breitgruber (Lasse Kuk) im von der Außenwelt abgeschnittenen Hotel. Er ist verliebt in Klara und übernimmt natürlich sofort die Aufklärung der beiden Mordfälle.

Neben der großen Spielfreude und der schauspielerischen Leistung der Darsteller beeindruckten das Publikum auch das ebenso liebe- und mühevoll gestaltete Bühnenbild, die zahlreichen Requisiten sowie der professionelle organisatorische und technische Rahmen.

Fabian Gruba, Klassenlehrer der 8c und Lehrer für Darstellendes Spiel, hat mit dieser Inszenierung eine großartige Abschiedsvorstellung gegeben. Er verlässt unsere Schule zum kommenden Schuljahr, um näher an seinem Wohnort arbeiten zu können. Unterstützt wurden er und die Klasse im Rahmen der aufwändigen Vorbereitungen tatkräftig von der zweiten Klassenlehrerin Elke Inders.

Sommerkonzert im Frühling

Das aktuelle sehr kurze Schuljahr neigt sich bereits seinem Ende zu und die Musikfachschaft terminierte kurzerhand das diesjährige Sommerkonzert auf Montag, den 22. Mai – sodass die Vorsitzende der Fachschaft Musik Nina Persen das Publikum am Beginn zu „einem Sommerkonzert im kalendarischen Frühling“ begrüßte.

Sodann übergab sie die Moderation an Nele Winkler und Ann-Sophie Gruel aus ihrer Klasse 9b – die beiden Moderatorinnen hatten sich nicht nur durch die charmante Präsentation des Winterkonzertes qualifiziert, sondern kennen sich als ehemalige Schülerinnen des Bläserklassenprofils natürlich sehr gut mit Konzerten aus.

Die Kleinsten machten den Anfang. Die Klasse 5b spielte unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Ina Janssen „Frère Jaques“ und „When the Saints“ und stellte eindrucksvoll unter Beweis, wieviel sie innerhalb nur eines Schuljahres gelernt haben. Auch schon von anderen Konzerten bekannt, präsentierte im Anschluss an den Auftakt Sarah Ebadi am Klavier die Filmmusik zu „Schindlers Liste“. Danach wurde es auf der Bühne wieder voller, denn die Klasse 6b spielte unter der Leitung von Nina Persen „Latin Fire“ und „The Bare Neccesseties“, das legendäre „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch.

Nachdem die Klasse 7b unter der Leitung von Klassenlehrer Marcel David zwei Stücke gespielt hatte, entließ das Moderatorinnenduo das Publikum in eine fünfzehnminütige Pause, in der man sich an zwei Ständen des Schulvereins mit Fingerfood und Getränken versorgen konnte.

Den Auftakt nach der Pause meisterte Inka Kruse von der Musikschule für die Stadt Buchholz schwungvoll mit ihrem Saxophonensemble mit dem Titel „The Bare Neccesseties“, gefolgt von der vom Chef der Musikschule geleiteten Bigband. Diese hatte mit „Ants in the Pants“, „Beauty And The Beast“ und „Uptown Funk“ gleich drei Stücke vorbereitet.

Sodann betrat die Klasse 8b die Bühne – in ganz besonderem Outfit: Alle Schülerinnen und Schüler trugen Hosenträger… Diese Reminiszenz an ihren Klassenlehrer Harald Kappen hatten sie deswegen vorbereitet, weil das Sommerkonzert 2017 zugleich auch das Ende ihres Bläserklassenprofils bedeutet. Kaum auf der Bühne, bekam natürlich auch Herr Kappen zusammen mit einem Hut sein Paar Hosenträger überreicht. Beides hinderte ihn nicht daran, drei von seiner Klasse vorbereitete Stücke zu dirigieren.

Im Anschluss an den Auftritt zeigte sich der Lehrer „glücklich und wehmütig zugleich“,  bedankte sich bei seiner Klasse und lobte sie mit den Worten: „Ihr seid jetzt musikalisch selbstständig – das ist ein tolles Gefühl!“ Gemeinsam mit der zweiten Klassenlehrerin Vanessa Volland überreichte er den Schülern der Klasse zusammen mit einer Rose eine Urkunde, die die im Rahmen des vierjährigen Bläserprofils erlangten Kenntnisse und Fertigkeiten würdigt. Auch der engagierten Elternschaft der 8b wurde gedankt für ihre unschätzbare „ideelle, finanzielle und organisatorische Unterstützung“.

Nun wurde es voll auf der Bühne, denn die Klassen 6b, 7b und 8b spielten gemeinsam das während der Probenfahrt einstudierte „Happy“.

Zum krönenden Abschluss wurde es dann sogar noch voller, denn es ist an der IGS gute Tradition, dass zum Abschluss eines Konzertes alle vier Bläserklassen gemeinsam den „Power Rock“ spielen.

Dass das eng werden würde, hatte auch Nina Persen geahnt, die in ihren Dankesworten am Schluss verriet, dass sie auf die Frage „Wie passen wir denn alle auf die Bühne?“ geantwortet habe: „Gar nicht.“

Aber die Musikfachschaft, die Instrumentallehrer der Musikschule für die Stadt Buchholz und natürlich unsere Bläserklassenschüler haben am Ende nicht nur das geschafft, sondern einem begeisterten Publikum ein wunderbares Konzert geschenkt.

Dies würdigte auch Schulleiter Holger Blenck am Ende und verwies zugleich drauf, dass der Ideengeber für die Bläserklassen der im Sommer in den Ruhestand gehende didaktische Leiter der IGS Buchholz, Cord Cordes, gewesen sei. Er habe damals auch die Zusammenarbeit mit der Musikschule initiiert und die finanziellen Mittel für die Anschaffung der Instrumente organisiert. Cord Cordes äußerte sichtlich bewegt seine Begeisterung darüber zu sehen, was daraus geworden ist und sagte: „Danke, dass ich das mit Euch machen durfte!“

 

 

 

Winterkonzert im Februar

Während es draußen bereits länger hell bleibt und die lauter singenden Vögel den nahenden Frühling ankündigen, lud die Musikfachschaft der IGS Buchholz am Abend des 21. Februar 2017 zum Winterkonzert ein.

Die Entscheidung, das Konzert möglichst fern von Weihnachts- und Zeugnisstress stattfinden zu lassen, erwies sich als richtig, erschienen die Zuschauer doch sehr zahlreich und die Agora war beim Beginn um 18 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Vorsitzende der Musikfachschaft und Verantwortliche für den Konzertabend, Nina Persen, begrüßte die anwesenden Gäste und übergab dann an das Moderatoreinnenduo Ann-Sophie Gruel und Nele Winkler aus der 9b, die charmant durch das Programm führten.

Zum Auftakt spielten die „Kleinsten“, die Bläserklasse 5, unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Ina Janssen die beiden Stücke „London Bridge“ und „Ode an die Freude“. Sie beeindruckten das Publikum dabei, indem sie unter Beweis stellten, wieviel sie in nur einem Schulhalbjahr gelernt haben. Im Anschluss an das Konzert verriet Frau Janssen, dass netto sogar nur dreizehn Wochen für das Erlernen der Instrumente und das gemeinsame Üben zur Verfügung gestanden hätten.

Für den zweiten Beitrag leerte sich die Bühne dann und Sarah Ebadi (6c) spielte „Sing me to sleep“ auf dem Klavier, bevor die 6b unter der Leitung von Nina Persen ihren Auftritt hatte. Man hatte sich für die vierteilige „A prehistoric Suite“ entschieden, bei der in jedem Teil ein anderer Dinosaurier vorgestellt wird und es im letzten besonders aufregend und dramatisch zugeht, weil der Kampf zwischen zwei Dinosauriern musikalisch dargestellt wird.

Im Anschluss hieran präsentierte unter der Leitung von Inka Kruse von der Musikschule für  Buchholz ein Holzblasensemble „Downtown“.

In der fünfzehnminütigen Pause hatte man dann Gelegenheit, sich mit Getränken und Snacks zu stärken, die der Schulverein anbot.

Beschwingt ging es danach mit dem von Frau Janssen geleiteten Unterstufenchor weiter, der „Nur ein Wort“ von Wir sind Helden sang, bevor die 7b unter der Leitung von Marcel David „The 3-Minute Nutcracker“ und das wunderschöne „My heart will go on“ präsentierte. Sodann stellte die von Thomas Hansen (Musikschule für die Stadt Buchholz) geleitete Big Band eindrucksvoll mit „Satin Doll“ und „Under the sea“ ihr Können unter Beweis. Besonders schön zu sehen war, dass hier viele Schülerinnen aus den früheren Bläserklassen mitspielen – ganz offenbar haben die Liebe zur Musik und die Freude am Musizieren das ausgelaufene Bläserklassenprofil überdauert.

Der krönende Abschluss oblag dann den „Großen“, der achten Bläserklasse, die allerdings ohne ihren erkrankten Klassenlehrer und Dirigenten Harald Kappen auskommen musste. Zum Glück sprangen aber Inka Kruse und Alexander Kockel von der Musikschule ein und dirigierten die beiden Stücke „Heal the world“ und „Gotta feeling“.

Am Ende war das Publikum begeistert von der Leistung aller Künstler und spendete großen Beifall. Auch Nina Persen zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Abends und resümierte, dass sich die viele Arbeit gelohnt habe. Ganz ausdrücklich bedankte sie sich bei den drei Instrumentallehrern der Musikschule für die Stadt Buchholz, „ohne die unsere Schüler nicht so weit wären.“ Im Namen der IGS überreichte sie Inka Kruse, Thomas Hansen und Alexander Kockel Blumen.

Mit der Vorfreude auf das Sommerkonzert trat ein begeistertes Publikum den Nachhauseweg an.

 

Weihnachtsfeiern in der St. Paulus- Kirche

Lang anhaltendes Glockengeläut morgens um zehn mitten in der Woche? Das muss einen besonderen Grund haben. Am Montag, dem 19.12. und Dienstag, dem 20.12.2016 begrüßte  auf diese Weise die Buchholzer St. Paulus-Kirche die Schülerinnen und Schüler der IGS zu ihrer Weihnachtsfeier und lud sie zum Betreten der Kirche ein.

Montag waren die Großen, also die Siebt- und Achtklässler und am Dienstag dann die Kleinen, die Fünft- und Sechstklässler, an der Reihe und wurden von Pastor Michael Wabbel herzlich willkommen geheißen. Wie schon in den sechs Jahren zuvor führte dieser auch durch das bunte, von den Schülerinnen und Schülern der Klassen vorbereitete Programm aus kleinen weihnachtlichen Theaterszenen, Geschichten und Gedichten. Für die musikalische Gestaltung und Begleitung der Weihnachtslieder sorgten die Bläserklassen, die sich auf der Empore vor der Orgel versammelt hatten. Am Ende wurden die Kinder mit einem Gebet und dem Segen Gottes entlassen.

Im hektischen und stressigen Alltag der Vorweihnachtszeit bot diese Weihnachtsfeier im besonderen Rahmen der Kirche wieder einmal eine willkommene Gelegenheit für Ruhe und Besinnlichkeit.

Jugend debattiert – Schulentscheid der Jahrgänge 10/11

Nach den spannenden Debatten des achten Jahrgangs stand am Mittwoch, dem 14.12.2016, nun der erste Schulentscheid der Jahrgänge 10 und 11 auf dem Stundenplan. In der fünften Stunde fand die Vorrunde mit zwei Debatten zeitgleich in zwei Klassenräumen vor zwei Jurys statt. Jeweils vier Debattanden, die sich entweder in ihren Klassen oder über die Arbeitsgemeinschaft „Jugend debattiert“ qualifiziert hatten, traten gegeneinander an.

In die auf großer Bühne in der Agora stattfindende Finaldebatte schafften es schließlich die folgenden Schülerinnen und Schüler: Calvin Tu und Moritz Küsel aus der 11d, Clara Meyn aus der 11c und Julius Postels aus der 10a. Die vier lieferten sich eine Debatte zu der Frage „Sollen Hasskommentare in sozialen Netzwerken schärfer bestraft werden?“ und bewiesen dabei nicht nur, dass sie sich sicher innerhalb der festen Regularien dieses Wettbewerbs mit festgelegten Positionen (je zwei Pro- und Contra-Positionen) und der Abfolge von Eröffnungsrunde, freier Aussprache und Schlussrunde auskennen, sondern überzeugten und beeindruckten auch mit qualitativ hochwertigen Argumenten, guter Sachkenntnis, guter Gesprächsführung, Überzeugungskraft und Ausdrucksvermögen. Die Jury, bestehend aus Schulleiter Holger Blenck, Kerstin Böttger, Vanessa Volland, Luca Holzhüter und Tobias Entzian brauchte dann auch im Anschluss an die Debatte eine gute Viertelstunde für ihre Beratung. Während die Pro-Seite gefordert hatte, verdächtige Nachrichten zu speichern und auszudrucken, der Polizei zu übergeben und diese per Gesetzgebung zum Handeln zu ermächtigen, argumentierte man auf Contra-Seite damit, dies bedeute eine Verletzung der Menschenrechte und betonte, die bestehenden Möglichkeiten reichten völlig aus. Ferner gab man zu bedenken, dass der Missbrauch schwer einzugrenzen sei, woraufhin die Befürworter die Vorteile des Abschreckungseffektes in den Vordergrund rückten. Letzten Endes lief die Debatte darauf hinaus, dass es ein schmaler Grat zwischen Meinungsfreiheit und Hetze ist.

Am Ende gewann der jüngste Teilnehmer, Julius Postels, vor Timo Küsel auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz belegte Clara Meyn vor Calvin Tu auf dem vierten Platz. Bei diesem bedankte sich Moderatorin Kerstin Böttger noch einmal ausdrücklich, war er doch kurzfristig für einen erkrankten Mitschüler eingesprungen.

Wir sind gespannt, wie sich Julius Postels in der nächsten Runde in Stade schlagen wird und drücken ihm jetzt schon kräftig die Daumen!

Vorlesewettbewerb 2016 – Der Schulentscheid

Die Weihnachtszeit ist auch immer eine Zeit des Vorlesens – Geschichten und Gedichte haben Hochkonjunktur in Kindergärten und Schulen, zuhause in den Familien, auf Weihnachtsmärkten, Weihnachtsfeiern und in der Kirche.

In der IGS Buchholz hat dies noch einen anderen Grund, nimmt unsere Schule doch schon seit ihrem Bestehen am bundesweiten Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels teil. Dies bedeutet, dass im November in den sechsten Klassen im Deutschunterricht jeweils ein klasseninterner Wettbewerb stattfindet und die Klassensieger dann beim Schulentscheid im Dezember gegeneinander antreten.

Dieser fand im Rahmen des wöchentlichen Forums der fünften und sechsten Klassen am Freitag, dem 9. Dezember 2016 in der Wandelhalle statt. Das Organisationsteam um Deutschlehrer Semjion Borchert herum hatte den zeitlichen Rahmen dafür um eine Stunde erweitert und das Forum bereits in der vierten Schulstunde beginnen lassen.

Im Wettstreit um den Schulsieg traten die Klassensieger Juni Schmidt (6a), Sandra Menz (6b), Leni Wedemann (6c), Jara Thees (6d) und Jan Grosser (6e) gegeneinander an. In einer ersten Runde lasen sie zunächst einen selbst gewählten, geübten Text. Hier hatten die Teilnehmer auf die bekannten Werke „Harry Potter“, „Momo“ und „Maikäfer flieg“ sowie „Alex Auqarius“ zurückgegriffen. In einer zweiten Runde musste dann jeder der fünf Teilnehmer eine Passage aus einem unbekannten, ungeübten Text lesen. Die Wahl war auf „Weihnachten mit Thomas Müller“ von Karen Duve gefallen, wie Semjion Borchert, der die Veranstaltung moderierte, ausführte, „ein Teddybär mit beträchtlichem Eigenleben“.

Während der sich anschließenden Beratung der Jury spielte, wie auch schon zwischen Runde eins und zwei, die sechste Bläserklasse weihnachtliche Klänge. Außerdem führten zwei Schülerinnen der Klasse 6c den schon legendären Loriot-Sketch „Das Frühstücksei“ auf.

Die fünfköpfige Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Natalie Heyer (7c), Frau Weidling von der Buchhandlung Slawski, Karen Flügge aus der Mediothek, der Deutschlehrerin Anna Stern und dem Leiter der Fachschaft Deutsch Tobias Entzian, hatte sich zur Beratung in die angrenzende Mediothek zurückgezogen.

Nach knapp zwanzig Minuten verkündete dann Semjion Borchert die Entscheidung: In diesem Jahr wird Sandra Menz aus der 6b die IGS Buchholz auf dem Kreisentscheid vertreten. Wir drücken ihr die Daumen, dass auch sie, wie auch schon ihre Vorgängerin Natalie Heyer, diese Runde erfolgreich meistern und so beim Bezirks- oder sogar dem Landesentscheid antreten kann.

Juni Schmidt belegte den zweiten Platz, Dritter wurde Jan Grosser vor Jara Thees auf dem vierten und Leni Wedemann auf dem fünften Platz. Bei ihr bedankte sich Semjion Borchert noch einmal besonders für ihre Teilnahme, war sie doch für ihren erkrankten Klassenkameraden, den eigentlichen Klassensieger der 6c, eingesprungen.

Bläserklassenauftritt auf dem Hanstedter Weihnachtsmarkt

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Weihnachtliche Klänge bereichern einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, stimmen sie doch so schön auf das bevorstehende Fest ein. Die Organisatoren des Hanstedter Weihnachtsmarktes konnten diesbezüglich auch in diesem Jahr wieder auf die musikalische Unterstützung durch die IGS Buchholz bauen. Ein Ensemble aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 6b, 7b, 8b und 9b erschien am Samstagnachmittag, dem 3. Dezember, in Begleitung der drei Bläserklassenlehrer Nina Persen, Marcel David und Harald Kappen, um die Besucher mit einer bunten Mischung weihnachtlicher Stücke zu erfreuen.

Wegen des bevorstehenden Nikolaustages wurde „Lasst uns froh und munter sein“ als Eröffnungs- und Schlussstück gespielt. Dazwischen präsentierten unsere Schülerinnen und Schüler unter der wechselnden Leitung ihrer Lehrer deutsche und amerikanische Weihnachtslieder – mal modern, mal klassisch. „Jingle Bells“ wurde gleich zweimal gespielt, denn das begeisterte Publikum verlangte nach einer Zugabe.

Damit die nicht ganz so hochgewachsene Nina Persen auch von ihren Schülerinnen und Schülern beim Dirigieren gesehen werden konnte, hatte sie, wie auch schon im Jahr zuvor, auf ein bewährtes Hilfsmittel zurückgegriffen – die leere Bierkiste hatte sie zuvor eigenhändig von ihrem Hanstedter Wohnhaus in den Dorfkern getragen.

Da den Musikern bei winterlichen Temperaturen während ihres Auftritts sehr kalt geworden war, traf es sich gut, dass sie als Dankeschön im Anschluss von der Bürgerstiftung Hanstedt auf einen Punsch an den Stand des Schützenvereins eingeladen wurden, an dem man sich die frierenden Finger trefflich wärmen konnte.

Nina Persen lobte nach dem gelungenen Auftritt „die schöne weihnachtliche Stimmung“ und äußerte sich anerkennend darüber, dass „auch die 6b, die zum ersten Mal dabei war, motiviert und souverän aufgetreten“ sei. Besonders freute sie sich darüber, dass alle Spaß hatten.

„Endlich! Elbphilharmonie“ – Achtklässler führen Musical auf

musicalschool2016

Nunmehr bereits zum dritten Mal kommt die IGS Buchholz in den Genuss, am Projekt Musical@school der Stahlberg-Stiftung teilnehmen zu dürfen. Drei achte Klassen genossen eine Woche lang Unterricht der besonderen Art – zusammen mit vier eigens für sie angereisten Musicalprofis studierten sie Tanz, Gesang und Schauspiel ein, um am Freitag, dem 28.10.2016, nachmittags um 17 Uhr, das Musical „Endlich! Elbphilharmonie“ aufzuführen.

Man kann sich vorstellen, dass es großer Anstrengung und Engagements aller Beteiligten bedarf, um nach nur fünf Tagen Probenzeit ein Musical auf die Bühne zu bringen. Wie die Vorsitzende der Musikfachschaft, Nina Persen, ausführt, sieht das Konzept von Musical@school vor, „die Schüler weiterzubringen, sie herauszufordern, sie über ihren Schatten springen zu lassen, sich neu zu entfalten, den Jahrgang zu stärken, ein gemeinsames musikalisches Erlebnis und Ergebnis zu haben“.

Wir sind sehr froh, das Projekt erneut an unsere Schule geholt zu haben, ist es doch in den umliegenden Landkreisen und außerdem in Hamburg und Lübeck so beliebt, dass es sehr  schwer ist, Termine zu bekommen.

Die vier professionellen Coaches verlangten unseren Schülerinnen und Schülern viel Leistungsbereitschaft, Disziplin und Einsatz ab. Wie es auf der homepage der Stahlberg Stiftung heißt, lernen sie „unter Zeitdruck arbeiten, an Grenzen stoßen, sie überwinden, in einer Gruppe arbeiten, sich einbringen – auch gegen innere und äußere Widerstände. Und schließlich: die eigene Leistung bzw. die des Teams einem kritischen Publikum präsentieren [..]“, wodurch „das Selbstbewusstsein, die Kreativität, die soziale Kompetenz und vor allem die soziale Integration innerhalb eines Jahrgangs“ gefördert werde.

Wieviel man innerhalb nur einer Schulwoche lernen kann, wenn man richtig gecoacht wird, stellten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b, d und e eindrucksvoll in der Aufführung vor der voll besetzten Agora unter Beweis. Mit großer Spielfreude und Engagement standen unsere Schülerinnen und Schüler auf der Bühne und sangen, tanzten und schauspielerten erstaunlich professionell die Geschichte von der endlich eröffneten Elbphilharmonie, zur der nur geladene Gäste Zutritt haben sollen. Dies ärgert zum Beispiel die Penner, die im Rohbau ein treffliches Quartier gefunden hatten sowie die Jungs, die auf dem Gelände früher Fußball gespielt hatten und durch die fertig gestellte Spielstätte ihren Treffpunkt eingebüßt haben. Außerdem ist da noch eine Gruppe von Mädchen aus Buxtehude, die gerade auf Klassenfahrt in Hamburg sind und denen die Eröffnungsfeier willkommenes Highlight ihres Programmes wäre. Unterstützung bei ihrem Bemühen, die Teilnahme an der Veranstaltung zu erzwingen, erhalten die drei Gruppen, völlig unerwartet, von der Security… Schließlich finden alle Einlass zur Eröffnungsfeier und tragen sogar musikalisch zu deren Gelingen bei. Das ebenso überraschende wie erfreuliche Fazit: Die Elbphilharmonie ist für alle da!

Im Anschluss an die Vorstellung bekundete Cord Cordes aus der Schulleitung spontan: „Schade, dass es vorbei ist!“ und lobte die Schülerinnen und Schüler, die „über sich hinausgewachsen“ seien. Er bedankte sich im Namen der IGS Buchholz bei den vier professionellen Coaches und Dr. Constantin Stahlberg, Pianist und Komponist und Gründer der Stahlberg-Stiftung, der der Aufführung im Publikum beigewohnt hatte.

Eine liebevoll von den Dozenten zusammengestellte Diashow ermöglichte dann Zuschauern und Darstellern Einblicke in die intensive Probenarbeit und rundete die großartige Veranstaltung ab.

Im Dezember bekommen die drei anderen achten Klassen die Gelegenheit zur Teilnahme an diesem großartigen Projekt und die Schulgemeinschaft darf sich bereits auf eine weitere großartige Aufführung freuen.