Das France mobil war da!

Das France mobil war bei uns an der Schule und gemeinsam mit anderen Schülern aus den 5. Klassen durften wir bei dem Angebot von France mobil teilnehmen. Zuerst einmal ist zu sagen, dass wir echt viel Spaß hatten. Am Anfang haben wir gedacht: „Wow, sprechen die Franzosen schnell“ (denn Cecile, die Leiterin des France mobil, ist Französin) aber es ging eigentlich. Cecile ist mit uns in die französische Sprache aber auch in das Land eingetaucht. Wir haben uns auf französisch vorgestellt, Spiele gespielt und auch französische Musik gehört. Wir würden das France mobil auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn ihr Schwierigkeiten bei der Entscheidung habt, welche Sprache ihr wählen sollt, denn man bekommt einen sehr authentischen Eindruck vom Fremdsprachenunterricht ab der 6. Klasse.            

 

Geschrieben von: Leefke Tritthardt und Emma Müller (Klasse 5a), Lektorat: Frau Kleis

 

Schnupperstudientag für den 12. Jahrgang

Für unsere Oberstufenschüler rückt das Abitur immer näher. Um den zukünftigen Abiturienten einen möglichst guten Überblick über die ihnen zur Verfügung stehenden Studienmöglichkeiten zu bieten, hat die für die Studien- und Berufswahl zuständige Koordinatorin Andrea Hermeling die Teilnahme der IGS Buchholz am Schnupperstudientag der Leuphana Universität Lüneburg organisiert.

Am Donnerstag, dem 30.11.2017, fuhr der komplette 12. Jahrgang nach Lüneburg und erhielt dort zunächst eine allgemeine Einführung zum Thema ‚Studieren‘, bevor unsere Schülerinnen und Schüler dann sogar an Vorlesungen und Seminaren teilnehmen durften. Am Ende informierte ein Student über verschiedene Themen, zum Beispiel darüber, wie teuer ein Studium ist, wo man Unterstützung bekommt und welche Zugangsvoraussetzungen es geben kann. Spannend waren sicher auch die Campusführung oder die Möglichkeit, die Mensa bei einem Mittagessen kennen zu lernen.

Lehrerin Andrea Hermeling äußerte sich zufrieden über diese Premiere und betonte, dass es „viel positives Feedback von den Schülerinnen und Schülern“ gab.

IHK entsendet Ausbildungsbotschafter zu den Neuntklässlern

Lehre, Studium oder Duale Berufsausbildung? Schülerinnen und Schüler brauchen Unterstützung bei der Wahl des für sie richtigen Berufes und des Weges, der sie dorthin führt. Lehrerin Andrea Hermeling investiert an der IGS Buchholz daher viel Mühe, Ideen und Zeit in die Ausgestaltung des Konzeptes zur Studien- und Berufswahlorientierung. Sie kann sich dabei auf kompetente außerschulische Partner stützen und verlassen, deren Ziel es ebenfalls ist, junge Menschen beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu unterstützen. Die Industrie-  und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg bietet seit einigen Jahren das Programm der Ausbildungsbotschafter an, bei dem Auszubildende aus einem Pool von weit über 50 Unternehmen aus der Region in die Schulen gehen, um ihr Unternehmen und ihren Ausbildungsberuf vorzustellen. Ganz wichtig sind hier der persönliche Kontakt, die authentischen Einblicke und die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Das Studien- und Berufswahlkonzept der IGS Buchholz hat dieses Modul für den neunten Jahrgang vorgesehen, wenn der Hauptschul- oder Sekundarabschluss I in greifbare Nähe rückt.

Am Vormittag des 10. März 2017 erschienen Auszubildende der Volksbank Lüneburger Heide, der Rudolf Peters Landhandel GmbH, der Artis GmbH sowie der IN-TIME-Transport GmbH. Begleitet wurden sie von Frau Meyer von der IHK, die in ihrer Begrüßung die Schülerinnen und Schüler dazu ermunterte, die gute Gelegenheit zu nutzen und jede Menge Fragen zu stellen. Außerdem wies sie drauf hin, dass „es sich auch gut in einer Bewerbung macht, wenn man sich auf die Ausbildungsbotschafter bezieht“.

Im Folgenden berichteten die Auszubildenden dann sehr anschaulich und informativ aus ihren Ausbildungen und Ausbildungsbetrieben. Sie hinterließen nicht nur kleine Werbegeschenke, sondern sicherlich bei einigen Schülerinnen und Schülern auch Ideen und Impulse für die berufliche Zukunft.

Schnuppertage 2015

 

 

Liebe Grundschülerinnen und Grundschüler, liebe Eltern,

in der Zeit vom 29. April bis zum 13. Mai 2015 bieten wir an der IGS Buchholz erstmalig einen Schnuppertag für Viertklässlerinnen und Viertklässler an, die Interesse haben, in der fünften Klasse zu uns zu kommen.

Die Organisation erfolgt in der Regel über die Grundschulen. Bitte melden Sie dort Ihr Kind zum Schnuppern in der IGS Buchholz bis zum 20.04.2015 an.

Gern können Sie uns parallel den Schnupperwunsch mitteilen. Unserem Jahrgangsleiter Herr Jürgens obliegt die Koordination. Bitte schreiben Sie ihn direkt unter benjamin.juergens@igs-buchholz.de an.

Herzliche Grüße

Ihre und Eure IGS Buchholz

Außerschulische Lernorte der IGS Buchholz

 

Schule – mal ganz (wo-)anders 

Nach sich lange in den September erstreckenden Sommerferien hatten die meisten Schülerinnen und Schüler der IGS Buchholz und der Realschule gerade mal zwei reguläre Schultage, bevor für die Schulgemeinschaft eine ganz besondere Zeit begann, die dazu führte, dass sich das Schulgebäude in den folgenden zwei Wochen zunehmend leerte.

Während der zehnte Realschuljahrgang ein zweiwöchiges Betriebspraktikum absolvierte, startete der achte Jahrgang der IGS in den Jugendwaldeinsatz. Bereits zum zweiten Mal arbeiteten unsere Schülerinnen und Schüler zwei Wochen lang in fünf verschiedenen Waldpädagogikzentren unter der Anleitung erfahrener Forstarbeiter. In Begleitung ihrer Klassenlehrer und –lehrerinnen verbrachten sie nicht nur eine ereignis- und erfahrungsreiche  Zeit, sondern leisteten durch ihren Arbeitseinsatz im Wald auch einen Beitrag zum Gemeinwohl. Es wurde fleißig durchgeforstet, aufgeräumt, angepflanzt, aber auch Hochsitze gebaut und Zäune repariert. Für viele Kinder war es das erste Mal, für einen so langen Zeitraum von zuhause weg zu sein – für die Klassen eine Premiere so viel Zeit miteinander zu verbringen – zwei Faktoren, die dazu führten, dass nicht nur wichtige Schritte der individuellen Persönlichkeitsentwicklung vollzogen wurden, sondern auch innerhalb der Klassengemeinschaft gruppendynamische Prozesse aktiviert wurden, die sich auch positiv auf die unterrichtliche Zusammenarbeit  auswirken werden. Eine besondere Überraschung hatte die Klasse 8b für die Mitarbeiter ihrer Unterkunft – die Bläserklasse gab zum Abschied ein Konzert! Klassenlehrer Andreas Sauer landete damit einen vollen Erfolg, denn „So etwas hatte noch keine Klasse für die Gastgeber im Wald getan!“

 

In der Woche vom 22.9. bis zum 26.9. leerte sich das Schulgebäude dann noch einmal extrem, denn die Jahrgänge fünf und sieben begaben sich auf Reisen. Unsere Kleinsten, der Jahrgang fünf machte die an der IGS traditionell in den ersten Schulwochen stattfindende Kennenlernfahrt nach Inzmühlen.

 

Die Siebtklässler führten die im Schulfahrtenkonzept für diesen Jahrgang vorgesehene Profilfahrt durch, das heißt, dass je nach Ausrichtung der jeweiligen Klasse themenspezifische Fahrten unternommen wurden.

Besonders aktiv war die Klasse 7d, die Sportklasse. Sie reiste gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Berger und Frau Jarosz nach Rügen. Auf dem attraktiven Programm dort standen eine Fahrradtour, das Fahren in Seekayaks sowie eine Beacholympiade und Rugby am Strand. Gemütlich wurde es am Lagerfeuer mit Stockbrot. Aber auch die Sehenswürdigkeiten der Insel, wie zum Beispiel das Jagdschloss Binz, wurden den Schülerinnen und Schülern nahegebracht. Untergebracht war die Klasse in der legendären Jugendherberge im „Koloss von Prora“.

 

Die daheimgebliebenen Jahrgänge sechs und neun führten eine fünftägige Projektwoche durch, wobei der neunte Jahrgang klassenweise in unterschiedlichen Projekten organisiert war.   

 

Die Kooperation der IGS mit dem Geschichts- und Museumsverein ermöglichte dem sechsten Jahrgang eine ganz besondere Projektwoche zum Thema „Leben im 18. und 19. Jahrhundert“. Während der Projektwoche waren alle Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Projekten engagiert. Beim Weben und Nähen musste man sich zunächst einen Webrahmen selber bauen, bevor man mit seinen Kunstwerken beginnen konnte. Außerdem stellten die Schüler kleine Ledersäckchen her, die man anschließend noch benähen konnte. Bei der Schatzsuche wurde viel im Wald umhergewandert, anhand einer Schatzkarte (und später dann auch mit GPS-Geräten zum Vergleich) galt es, die sagenumwobenen Buchholzer Schätze aufzuspüren. Im Workshop „Geschichte des Sports“ konnten die Schüler einen Streifzug durch die Entstehung und Entwicklung von Sport durchleben und haben sich am Ende sogar eigene Sportarten und Spiele ausgedacht und mit einem eigenen Regelwerk untermauert. Eine Gruppe hat mit Schelmereien und Gauklereien dafür gesorgt, dass auch szenische Rollenspiele und Bühnendarstellungen am abschließenden Freitag nicht zu kurz kamen. Von Montag bis Donnerstag besuchten jeweils 60 Kinder zudem das Museumsdorf in Seppensen. Dort gab es einen ganz unmittelbaren Einblick in das Leben der Region zu früheren Zeiten. So wurden den Kindern vom Dorfschmied selbst erstellte Schmiedeprodukte gezeigt und einige Schüler durften sogar selber mal Hand anlegen – mit faszinierenden Ergebnissen. Im Sniers Hus wurde für das leibliche Wohl der ganzen Gruppe gesorgt: Kartoffeln, Möhren und allerlei anderes Gemüse musste gewaschen, geschnippelt und zu einer wohlriechenden und ebenso lecker schmeckenden Suppe verarbeitet werden; der heiße Kakao war auch eine tolle Sache. Auch in der alten Schule lohnte sich ein Einblick in frühere Zeiten; hier konnten die Schüler schreiben wie früher – mit Gänsefedern, Tintenfässern und altem Papier; natürlich auch in der alten Schrift. Eine kleine Gruppe beschäftigte sich damit, wie Kinder vor 150 Jahren gespielt haben und welche Spielzeuge sie hatten  – auch hier wurde wieder viel ausprobiert. Kinderspielzeuge aus Holz konnten in der Holzwerkstatt des Museumsdorfs dann auch selber hergestellt werden. Besonderer Dank geht an alle Mitarbeiter des Museumsdorfes in Seppensen, die uns in der Schmiede, im Backhus, in der Schusterwerkstatt und bei der Beantwortung einer Menge Schülerfragen wundervoll unterstützt haben.

Cyber-Mobbing-Prävention mit Fake

 

Aufrüttelndes Theater in der IGS am Montagmorgen

„Fake oder War doch nur Spaß“ von Karl Koch in einer Theaterproduktion des Ensembles Radiks aus Berlin faszinierte im Rahmen zweier Aufführungen am Morgen des Montags, des  dem 25.11.2013, unsere Siebt- und Achtklässler.

Mit nur zwei Schauspielern auf der Bühne, die jeweils 60 Minuten lang alles gaben und sich dann auch noch den Fragen der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellten, gelang so eine besonders intensive Auseinandersetzung mit dem äußerst aktuellen Thema Cyber Mobbing.

Das Stück erzählt die fiktive, aber gar nicht so unrealistische Geschichte der siebzehnjährigen Lea, die aus Neid zum Mobbingopfer ihres Umfeldes wird und schließlich im Selbstmord den einzigen Ausweg sieht.

Die beiden Schauspieler fungieren dabei gleichzeitig als Erzähler und Darsteller, die die entscheidenden Handlungsschritte Leas Geschichte nachspielen.

Möglich geworden ist die für unsere Schülerinnen und Schüler kostenfreie Aufführung durch die vom Schulverein für diese besondere Form der Präventionsarbeit zur Verfügung gestellten Einnahmen aus dem Benefizkonzert mit dem Polizeiorchester im Sommer diesen Jahres.

ADHS Fortbildung mit Prof. Dr. Biegert

 

ADHS-Fortbildung

Schüler, die nicht stillsitzen können, im Unterricht plötzlich aufspringen, Aufgaben und Materialien vergessen oder den Unterricht durch ständiges Hineinrufen stören – Unterrichtsalltag in der Schule. Nicht erst seit der Inklusion stellen hyperaktive Kinder ihre Lehrerinnen und Lehrer, aber auch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, täglich vor Herausforderungen.

Als „Impulsiv und Unaufmerksam“ bezeichnet Prof. Dr. h.c. Hans Biegert Kinder mit ADHS, also einer Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Defizitstörung.

Am Dienstag, dem 20.11.2013, leitete der anerkannte Wissenschaftler eine vierstündige Fortbildungsveranstaltung für das Kollegium sowie Elternvertreter der IGS Buchholz.

Er betonte, wie wichtig es sei, diesen Kindern „Hilfen auf[zu]zeigen und Zuversicht [zu] vermitteln“, weil sie in der Regel ein negatives Selbstkonzept hätten. Er postuliert, „Ermutigung statt Entmutigung“ zu praktizieren, fordert aber gleichzeitig dazu auf, zuverlässige Grenzen und Regeln zu setzen und vorzugeben, um Orientierung zu gewährleisten.