Musical@school RESET

 

 Reset – Unser 6. Jahrgang begeistert mit einer Musical-Aufführung 

„Kein Durchgang! Hier finden Proben statt“ – diese Aushänge fanden die Mitglieder unserer Schulgemeinschaft in der Woche vom 2.-6.12.2013 regelmäßig in der fünften Stunde an den Türen unserer Agora vor. In dieser Stunde war die Bühne dem Musicalprojekt der sechsten Klassen vorbehalten.

In nur fünf Tagen wollte unser sechster Jahrgang das Musical „RESET“ auf die Beine stellen und ursprünglich am Freitag, dem 6.12.2013 auf die Bühne bringen. Orkantief Xaver machte dann dem Projekt einen dicken Strich durch die Rechnung, fiel doch wegen ihm am Donnerstag, dem 5.12., im gesamten Landkreis Harburg die Schule aus und dem Musical-Team somit ein wichtiger Probentag weg. Der Versuch, am Freitagnachmittag dennoch aufzutreten wurde dann vom Schulausfall am Freitag in den umliegenden Landkreisen torpediert, weil viele Schülerinnen und Schüler des Landkreises Harburg durch die ausgefallene Schülerbeförderung nicht zur Schule kommen konnten. Als klar wurde, dass von den 70 Darstellern 17 fehlen, wurden der letzte Probentag und die Aufführung verschoben.

 

Am Montag, dem 16.12.2013, war es dann nachmittags um 17 Uhr endlich soweit und Schülerinnen und Schüler Klassen 6c, 6d und 6f (Koopklasse) führten vor einem begeisterten Publikum das Musical RESET auf. Es erzählt die Geschichte zweier jugendlicher Gruppen, die von Viren in einen Computer entführt werden und mit Hilfe von Antiviren schließlich aus der virtuellen in die reale Welt zurückkehren können.

 

Erstaunlich professionell und mit großer Freude sangen, tanzten und schauspielerten unsere Schülerinnen und Schüler. Möglich wurde dies durch die sachkundige Anleitung eines Teams aus Profis. Täglich vier Stunden lang wurden unsere Schüler von den Coaches Sven im Tanz, Doris im Gesang, Anne im Schauspiel und Julian als Choreograph unterrichtet. Sie alle sind Mitarbeiter des von der Stahlberg-Stiftung finanzierten Projektes Musical@school, das Musiklehrerein Nina Persen an die IGS Buchholz geholt hat.

 

Den vier Dozenten war es immer wieder gelungen, die Kinder nicht nur zu disziplinieren, sondern vor allem auch zu motivieren und ihnen innerhalb kürzester Zeit erstaunlich viel ihrer Kunst zu vermitteln. Angespornt durch die große Herausforderung, nach nur so kurzer Probenzeit mit dem Stück auf die Bühne zu gehen, gelang es den Profis, enorm viel Einsatzbereitschaft bei den Kindern hervorzurufen, die letzten Endes die großartige Aufführung erst möglich gemacht hat. 

 

Wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung von Musical@school an der IGS Buchholz im kommenden Jahr, wenn die anderen drei sechsten Klassen vom 19. bis 23. Mai 2014 ihre Musicalwoche haben werden und das Stück „Endlich!Elbphilharmonie“ einstudieren und aufführen werden.

 

Die IGS Buchholz bedankt sich ganz herzlich bei den vier Dozenten und der Stahlberg-Stiftung für die großartige Unterstützung unserer Arbeit!

Weitere Informationen zu Musical@school findet man unter http://www.stahlberg-stiftung.de/content/ms

„Zimmerwetter“ – Die 6a untersucht das Raumklima unserer Klassenräume

 

 Gesundes Klassenzimmer – helle Köpfe im Unterricht

Die integrierte Gesamtschule (IGS) Buchholz hat sich in diesem Jahr zum zweiten Mal um den Status als "Umweltschule" beworben. Nötig sind dafür zwei an der Schule durchgeführte Projekte, die sich um das Thema Umwelt, Gesundheit oder Nachhaltigkeit drehen.

Eines der ausgewählten Projekte befasst sich mit dem Thema Gesundes Klassenzimmer und wie sich eine gesunde Lernumgebung auf die Konzentrations,- und Leistungsfähigkeit der Schüler auswirkt.
In Zusammenarbeit mit der Buchholzer Baubiologin Dorothee Meyer wurden zum Einen die gesundheitlichen Auswirkungen der uns ständig umgebenden elektromagnetischen Felder ausgearbeitet. Mit den Schülern wurde das vom Institut für Baubiologie (IBN) entwickelte Handyprojekt "Kinder ständig unter Strom" durchgeführt.
Dabei wurden den Schülern der Ökologieklasse der IGS Messgeräte in die Hand gegeben, mit denen sie die Strahlung ihrer Smartphones und Computer hör- und sichtbar machen konnten. Die Höhe der gemessenen Werte bei einem Verbindungsaufbau oder beim Einschalten des WLAN’s sorgten immer wieder für Überraschungen.

Für lange Diskussion sorgte der Versuch, bei dem sie feststellen konnten, was passiert, wenn sich Personen zwischen Messgerät und Smartphone stellen. Dass die Strahlung praktisch in ihrem Körper stecken blieb, hatten viele so nicht erwartet. Dieser Versuch bot eine gute Gelegenheit den Kindern mögliche gesundheitliche Folgen des Handygebrauchs zu erklären.
Es wurden Möglichkeiten erarbeitet, mit denen die Kinder und auch die Lehrer die Belastung im Klassenraum oder auch zuhause ohne große Einschränkungen in der Nutzung auf ein Minimum reduzieren können. Ein wichtiger Beitrag zu einem gesunden Lernumfeld in der Schule.

Zu einem gesunden Klassenzimmer gehört aber auch das Wissen um ein gesundes Raumklima und welche Auswirkungen dieses auf die Konzentrations,- und Lernfähigkeit hat.

Hierzu bietet der Regionaverband Umweltberatung Nord (R.U.N.) das erfolgreiche Projekt "Zimmerwetter" (www.zimmerwetter.de) an. Es zeigte den Kindern in spannenden Versuchen, welche Faktoren für eine gute Luft im Klassenzimmer notwendig sind.

Nach anfänglichen theoretischen Fragestellungen zu Klima und Wetter ging es sehr schnell mit den Versuchen los. Die Kinder maßen die Luftfeuchtigkeit, die Raumtemperatur –  und deren Unterschiede an verschiedenen Orten im Klassenzimmer, den CO2 Gehalt und die Oberflächentemperaturen. Auch hier staunten die Schüler nicht schlecht über die vielen Dinge, die sie nicht sehen und erfassen können, die aber trotzdem für ihre Gesundheit wichtig sind.

Auch von diesem Projekt waren die Kinder sichtlich begeistert und haben sicher viel vom Gelernten mit nach Hause genommen. Dass sie bei den Versuchen auch noch vom NDR gefilmt wurden, hat das Ganze zu einem echten Erlebnis werden lassen.

Durchgeführt werden konnten diese beiden Tage nur, weil die Vorhaben mit einer großzügigen Spende von der Stiftung B.A.U. bedacht wurde. Diese Spende ermöglichte auch die Anschaffung einer CO2 Ampel, mit deren Hilfe die Schüler der Ökologieklasse ihren Mitschülern die Wichtigkeit eines guten Raumklimas demonstrieren können.

Mit dem Thema "Gesundes Klassenzimmer" sieht die IGS Buchholz gute Chancen, auch im nächsten Jahr wieder den Status als Umweltschule erreichen zu können.

Anderen Schulen können die Projekte ohne Wenn und Aber weiter empfohlen werden – allen Beteiligten haben sie sehr viel neues Wissen und Spaß gebracht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IGS Buchholz beim Robocup auf der Cebit

 

 Buchholz – Von Montag, 10. März. bis Mittwoch, 12. März fuhr die Fortgeschrittenengruppe der RoboAG der IGS Buchholz unter der Leitung von Herrn Schneider nach Hannover an die Leibnitz-Universität, um an den Qualifikationswettkämpfen zum RoboCup Junior teilzunehmen. Wärend Mirco P., Luis G. und Fabian B (Jg. 7) als das „A-Team“ mit ihrem LEGO-NXT-Roboter in der Disziplin „Rescue A Primary“ antraten, kämpften Katharina R., Nils M. und Patrick H, (Jg. 7/8) unter dem Namen „The Seekers“ in der Kategorie „Rescue B“. Drei volle Tage von 8 bis 17 Uhr testeten und programmierten die Teams ihre Roboter um in je drei Punkteläufen zu zeigen, was ihr Roboter kann. Weiterlesen…

Mülleimer mit Motto – Umweltprojekt der Naturschützerklasse

 

Mülleimer mit Motto

Müll war und ist an Schulen schon immer ein Problem. Zum einen fällt mengenmäßig relativ viel an, zum anderen entsorgen viele Schülerinnen und Schüler ihren Müll gedanken- und sorglos an dafür ungeeigneten Orten. Das Resultat sind nicht selten vermüllte Schulhöfe sowie Flure und Klassenräume mit herumliegendem Müll. Auch unsere Schule bildet hier leider keine Ausnahme.

Sechs Schülerinnen und Schüler der Naturschützerklasse 8c, haben sich dieses Problems angenommen und sich zum Ziel gemacht, unsere Schule vom Müll zu befreien.

Lina, Josefine, Justine, Lucienne, Lisa und Maja entwickelten ein Konzept zur Umgestaltung der vorhandenen Mülleimer und legten dies vor etwa drei Monaten Schulleiter Holger Blenck vor, der nicht lange zögerte, seine Zustimmung zu erteilen. Die Grundidee war, die vorhandenen Mülleimer so umzugestalten, dass sie „auffallen, lustig aussehen und alle Schülerinnen und Schüler dazu bewegen, ihren Müll nicht auf den Boden zu werfen“. Nachdem ihr Schulleiter ihnen grünes Licht gegeben hatte, stimmte auch der Landkreis dem an ihn gerichteten Antrag zu und es konnte losgehen!

Die engagierten Schülerinnen verabredeten sich mit einem professionellen Maler, der ihnen an einem Mülleimer zeigte, wie sie bei der Umgestaltung vorgehen müssen. Unser Hausmeister Herr Czoll baute den Müllkünstlern im Anschluss die ersten Mülleimer ab, die zunächst mit einem Hochdruckreiniger gesäubert wurden, damit die aufgetragene Grundierung gut hält. Hinterher wurden die Mülleimer in knalligen Farben angestrichen und mit Aufmerksamkeit erregenden Sprüchen wie zum Beispiel: „Ihre Papiere, bitte!“, „Wenn ich groß bin, werde ich Container“ oder „Schlag´ mir den Bauch voll“  versehen.

Bislang sind bereits acht Mülleimer umgestaltet worden und auf unserem Schulgelände zu besichtigen, in den nächsten Wochen folgen weitere.

Die Verantwortlichen des Projektes lassen ausrichten: „Wenn euch also auf unserem Schulgelände die lustigen und sehr bunten Mülleimer begegnen, dann schmeißt euren Müll doch bitte hinein.“