Weihnachten im Schuhkarton 2015

Weihnachten im Schuhkarton 2015

Weihnachten im Schuhkarton – Die Klasse 7b hat wieder Geschenke gesammelt

Geschenke unter dem Weihnachtsbaum vorzufinden ist in den Wohlstandsländern Nord-Westeuropas eine Selbstverständlichkeit. Vielen Eltern in unseren ärmeren osteuropäischen Nachbarländern fällt es aber schwer oder ist es schlichtweg unmöglich, ihren Kindern zu Weihnachten mit Geschenken eine Freude zu machen. Ebenso müssen zahlreiche Waisen in Krisengebieten auf Geschenke verzichten.

Seit nunmehr fast zwanzig Jahren versucht die christliche Organisation „Geschenke der Hoffnung“, der deutschsprachige Zweig der weltweiten Aktion „Operation Christmas Child“, mit ihrer Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ diese Ungerechtigkeit auszugleichen. Mit unzähligen Helfern werden in der Vorweihnachtszeit nach bestimmten Vorgaben gepackte und in Weihnachtspapier verpackte Schuhkartons gesammelt, die sodann auf die Reise geschickt und unter anderem an Kinder in Bulgarien, Georgien, der Mongolei, Polen, der Republik Moldau, Rumänien, der Slowakei und Weißrussland verteilt werden. Seit 1996 wurden so allein aus dem deutschsprachigen Raum über 6,5 Millionen Kinder mit Geschenkpaketen erfreut.

Bereits im vergangenen Jahr  hatte die Klasse 7b unter der Leitung von Religions-und Klassenlehrerin Vanessa Volland die Aktion an unserer Schule bekannt gemacht und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler animiert, fleißig Pakete zu packen.

Um vielen Kindern zu Weihnachten wieder eine Freude zu bereiten, hat sich die Klasse – in Absprache mit der Schulleitung – überlegt, dieses Projekt erneut zu unterstützen. Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b sind durch die Klassen gegangen, haben Flyer verteilt, die Aktion bekannt gemacht und dazu aufgerufen, die gepackten Schuhkartons bis zum 12. November in den Pausen im Klassenraum der 7b abzugeben. Der relativ frühe Abgabetermin erkläre sich damit, dass die Pakete ja auch noch verschickt und verteilt werden müssen, erklärte Klassenlehrerin Frau Volland. Außerdem erläuterte sie im Vorfeld, dass darauf geachtet werden müsse, dass keine alten und gebrauchten Gegenstände eingepackt werden, weshalb sich wegen der möglichen Kosten das Packen in Kleingruppen anbiete. Die Schuhkartons würden jeweils für Jungen oder Mädchen der Altersstufen 2-4, 5-9, oder 110-14 gepackt, sodass sich die Gruppen im Vorfeld festlegen sollten. Geschenkt werden dürften Kleidung (Mütze, Handschuhe, Socken, etc.), Süßigkeiten (z.B. Vollmilchschokolade, bitte keine Gummibärchen wegen der Gelierstoffe und keine Nüsse wegen möglicher Allergien), Kuscheltiere, Spielzeug, Schulsachen (Hefte, Stifte, Kreide, etc.), Hygieneartikel (Zahnbürste, Zahnpasta, Haarbürste, etc.) oder Sonstiges wie Malbuch, Haarspangen, Haargummis, etc.). Gerne dürfe man dem Paket auch einen persönlichen Brief (auf Englisch) beilegen. Zum guten Schluss könne man dann noch optional 6 Euro pro Schuhkarton für den Versand beifügen.

Am Abgabetag konnten die Schülerinnen und Schüler der 7b stolz 30 zumeist weihnachtlich verpackte Schuhkartons präsentieren, die sie nur mit Mühe im Kleinwagen ihrer Klassenlehrerin verstauen konnten, damit diese nach Schulschluss die Pakete in der Friedenskirche, der zentralen Sammelstelle in Buchholz, abliefern kann. Zusätzlich zu den Sachspenden sind noch 84,20 € für den Versand gespendet worden, wie Frau Volland erfreut mitteilte.

Spendentombola unserer 8e für „Ärzte ohne Grenzen“

Spendentombola7e

Spendentombola der Klasse 8e

Bereits als Klasse 7e hatte die heutige 8e mit ihrer gemeinsamen Spendenaktion bereits Gutes für die Kinderkrebshilfe getan. Dies setzten nun mit Lena Rathjen, Luisa Gast, Leonie Wichmann und Jacqueline Steeneck vier Schülerinnen aus dieser Klasse fort, indem sie eine Spendentombola zugunsten von „Ärzte ohne Grenzen“ veranstalteten. Die Organisation hilft direkt in Italien den Flüchtlingen, die dehydriert und mit Hitzschlägen nach Tagen auf dem Mittelmeer aus den Booten steigen.

Als Preise sammelten sie gemeinsam mit ihrer Klasse und ihrer Klassenlehrerin Julia Fischer vor allem Werbegeschenke, fragten Eltern und Bekannte und Unternehmen und konnten so Spiele, Taschenrechner, Sattelschutzkappen, Kugelschreiber – unter anderem von der Firma Continental in Harburg verlosen. Wie ernst den Schülerinnen und Schülern ihre Idee Gutes zu tun ist, stellten sie dadurch unter Beweis, dass sie auch selbst aus ihren eigenen Kinderzimmern ungenutzte und nicht mehr gebrauchte Dinge mitbrachten und zur Verfügung stellten. Auf diese Weise kamen attraktive Preise zusammen, wie zum Beispiel Wii-Spiele und diverse „Gregs Tagebücher“.

An vier Tagen verkauften die vier Mädchen ihre 150 Lose in der Pausenhalle zum Preis von

1 €.  Niemand ging übrigens leer aus, für eine Niete bekam man immerhin ein Gummibärchen als Trostpreis.

Mit ihrer Aktion haben die Siebtklässlerinnen mit Hilfe der IGS-Schülerinnen und -schüler 119,43 € eingenommen.

Unser 9. Jahrgang besucht den Job-Treff 2015

JobTreff2015

Neunter Jahrgang beim Job-Treff 

Eine Ausbildung zum Altenpfleger, Tischler oder Erzieher? Oder doch lieber eine Lehre in der Bank oder im Hotelfach beginnen? In der neunten Klassenstufe rückt für viele unserer Schülerinnen und Schüler die Berufswahlentscheidung immer näher.

Daher hat die an der IGS Buchholz für die Studien- und Berufswahl zuständige Lehrerin Andrea Hermeling für Montag, den 28.9.2015, die Teilnahme des gesamten neunten Jahrgangs am Job-Treff organisiert. Diese vom Landkreis Harburg nunmehr zum 21. Mal durchgeführte Veranstaltung soll helfen, „die Weichen für die Zukunft [zu] stellen.“ In den Räumen der BBS am Schulzentrum II ermöglichte die Berufsinformationsmesse mit 50 Ausstellern aus Handwerk, Industrie und Dienstleistung einen großen Einblick in über 100 Ausbildungsberufe.

Das facettenreiche Angebot reichte dabei von der Kunstschule Wandsbek, über die Krankenhäuser Winsen und Buchholz, Banken, Versicherungen, die Polizei, die Bundeswehr, den Zoll bis hin zu Airbus oder landwirtschaftlichen Berufen. Auch duale Studiengänge waren vertreten.

Viele unserer Schülerinnen und Schüler nutzten intensiv die Möglichkeit, „sich mit kompetenten und authentischen Gesprächspartner[n] über verschiedene Berufsfelder zu informieren“. So äußerte sich Paula aus der 9e während ihres Messebesuchs begeistert: „Man kann überall hingehen und bekommt Informationen.“ Ihre Klassenkameradin Dorothee ergänzte: „Möglicherweise bekommt man auch ganz neue Ideen für den zukünftigen beruflichen Weg.“ Einen sehr angenehmen Nebeneffekt hatte der Messebesuch für einige Schülerinnen aus der 9d, die sich bei den ausstellenden Friseuren die Augenbrauen zupfen und Locken in die Haare drehen ließen.

Jahrgang 10 in London und Südengland

JG102015London

80 Schülerinnen und Schüler unseres 10. Jahrgangs verbrachten eindrucksvolle Tage in englischen Familien

Vom 21.09. – 26.09.2015 waren 84 Schülerinnen und Schüler aus dem zehnten Jahrgang und 4 Lehrer der IGS-Buchholz im Rahmen einer freiwilligen Jahrgangsfahrt in Eastbourne.

Nach achtzehn Stunden Fahrt im Bus und auf der Kanalfähre wurden wir freundlich von unseren englischen Gastfamilien empfangen, wo wir zu zweit, zu dritt oder zu viert die Woche verbracht haben.

Wir haben Eastbourne gründlich im Rahmen einer Stadtallye erkundigt, die steilen Klippen der Seven Sisters mitr dem Höhepunkt Beachy Head bewandert und natürlich auch die vielfältigen Seiten Londons und Brightons entdeckt.

Dabei haben wir viele interessante Erfahrungen gesammelt und können die Fahrt für die weiteren Jahrgänge nur weiter empfehlen. Wir haben Einblicke in die englische Kultur und Lebensweise bekommen und unser Schulenglisch im realen Gebrauch erfolgreich erprobt.

Stadt Buchholz berichtet über unser Ehrenamtsprojekt am 17.09.2015

1400 Stunden für das Ehrenamt 

Ehrenamt1_2015

Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse würdigt Engagement von Siebtklässlern der Integrierten Gesamtschule Buchholz

Sommerkonzert 2015

Sommerkonzert 2015 in der neuen Agora

Sommerkonzert2015

Zum ersten Mal auf der neuen Bühne in der neuen Agora – das Sommerkonzert 2015 fand unter optimalen Bedingungen statt – und wurde ein großer Erfolg.

Nach einem fulminanten Auftakt aller vier Bläserklassen, die unter der Leitung von Musiklehrer Andreas Sauer den „Power Rock“ spielten, begannen die Jüngsten, die Klasse 5b, mit ihrem Programm. Die Schülerinnen und Schüler stellten eindrucksvoll unter Beweis, wie viel sie in nur einem Schuljahr unter der Leitung ihres Klassenlehrers Marcel David gelernt haben. Bei einem Stück war auch das Publikum zum Mitmachen aufgefordert und steuerte unter der fachkundigen Anleitung der Kollegin Nina Persen „Heah“ zur rechten Zeit bei.

Andreas Sauer, der moderierend durch den Abend führte, lobte dann auch das maßgeblich von ihm mit aufgebaute Bläserklassenkonzept der IGS Buchholz, das „beachtliche Erfolge“ zeitige.

Nach fünf kommt sechs und so wurde die Bühne im Anschluss an den Auftritt der 5b für den der 6b umgebaut, die das Publikum unter der Leitung ihres Klassenlehrers Harald Kappen auf eine musikalische Reise mitnahm. Zunächst ging es mit dem „Mambo Nr. 5“ in die Karibik, bevor die Reise mit einer Samba über nach Brasilien nach Europa zurückging, denn als letztes Stück spielten die Sechstklässler „Smoke on the water“, wobei sie von Marcel David an der E-Gitarre unterstützt wurden.

Wie Herr Sauer in seiner Moderation bemerkte, arbeite man sich mit dem bevorstehenden Auftritt der 7b „altersmäßig nach oben“. Unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Nina Persen performte diese Klasse gleich fünf Stücke. Den Anfang machte „Summer of 69“, eine Reminiszenz an die Jugend des Sängers Bryan Adams, wie uns eine Schülerin der 7b beibrachte. „YMCA“ schloss sich beschwingt an, wobei die 5b tatkräftig mit der allseits bekannten Armgymnastik unterstützte und untermalte – nur mit Frau Persen abgesprochen, war die Aktion eine gelungene Überraschung für ihre Schülerinnen und Schüler, die sich aber nicht aus dem Takt bringen ließen. Es folgten noch „Samba die Janeiro“, „Thriller“ und „Viva la Vida“ von Coldplay.

Bevor das Publikum in eine fünfundzwanzigminütige Pause entlassen wurde, die der Schulverein kulinarisch sehr angenehm gestaltete, begrüßte Herr Sauer noch einen besonderen Gast auf der Bühne. Er sprach im Namen der Musikfachschaft und der gesamten Schule Cord Kahle, Vorstandsmitglied der St.-Paulus-Kinderstiftung, seinen besonderen Dank aus. Deren  unbürokratische und großzügige Unterstützung erleichtere die Arbeit an der IGS sehr. Die symbolisch zum Dank überreichte Flasche Wein wurde mit einem Gegengeschenk getoppt – Herr Kahle hatte eine sechzig Jahre alte Posaune im Gepäck, die er Herrn Sauer stellvertretend für die Musikfachschaft überreichte. Stolz versicherte er, dass „sie zwar alt, aber  voll funktionstüchtig“ sei – er habe dies im Vorfeld vom Kantor der Gemeinde überprüfen lassen.

Nach der Pause trat der IGS-Chor mit den drei Stücken „Der Galgenbaum“, „Cerf-Volant“ und „Zu spät“ auf. Leider handelte es sich bei diesem Auftritt um den vorerst letzten, denn der Leiter des Chores, Hans Peter Schneider, verlässt unsere Schule und es hat sich noch kein Nachfolger gefunden.

Mit den Worten „Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende“ kündigte sodann Herr Sauer einen doppelten Abschied an. Er selber wird zum neuen Schuljahr an einer anderen Schule unterrichten und auch für seine Klasse endet mit dem achten Schuljahr die vierjährige Profilzeit. Grund genug, noch einmal so richtig aufzuspielen – und das taten sie dann auch. Mit „Summer“ und „Smooth Criminal“ stellten sie beeindruckend ihr Können unter Beweis und hingen die Messlatte für die jüngeren Bläserklassen sehr hoch. Einen ganz besonderen musikalischen Leckerbissen hielt Andreas Sauer dann noch bereit – für sein Abschiedskonzert hatte er seine Freundin und frühere Kollegin Kathrin Göring gewinnen können, die sich neben ihrer Ausbildung zur Musiklehrerin auch zur Opernsängerin hat ausbilden lassen. Zum Spiel der 8b sang sie „Big Spender“ und „A night like this“ und beeindruckte das Publikum mit ihrer wunderbaren Stimme und ihrem professionellen Auftritt.

Im Anschluss an ihren Auftritt erhielten die Schülerinnen und Schüler dann aus den Händen ihres Klassenlehrers und seiner Fachkollegin Nina Persen zusammen mit einer Rose ihre Bläserurkunden.

Die Schüler ließen es sich sodann nicht nehmen, ihren Klassenlehrer gebührend zu verabschieden, wobei deutlich wurde, dass Andreas Sauer seine Klasse nicht nur musikalisch, sondern auch durch seine Persönlichkeit geprägt hat, bedankten sich seine Zöglinge doch vor allem explizit dafür, dass er sie Begeisterung gelehrt habe. Auch die Elternvertreter der Klasse sparten nicht mit Lob. Frau Becker stellte vor allem den besonderen Humor des scheidenden Klassenlehrers ihrer Tochter heraus und gab ein Raabe-Zitat zum Besten, das ihr, wie sie schmunzelnd verriet, einst Herr Sauer mit auf den Weg gegeben habe: „Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens“.

Als Geschenk wurde unter anderem, ganz in der Tradition Udo Jürgens‘ stehend, ein Bademantel überreicht, der den Beschenkten, der ihn leichtsinnigerweise gleich anprobierte, ganz schön ins Schwitzen brachte, denn es hatten sich noch einige Menschen zur Verabschiedung aufgereiht. Zunächst verabschiedete die Musikfachschaft nicht nur Herrn Sauer, sondern auch Herrn Schneider, bevor dann Inka Kruse und Thomas Hansen von der Musikschule sich mit anerkennenden und bedauernden Worten sowie einem Geschenk  verabschiedeten. Wie Thomas Hansen betonte, sei die Zusammenarbeit mit Andreas Sauer immer sehr professionell und unkompliziert verlaufen, was nach seiner Erfahrung nicht selbstverständlich sei.

Mittlerweile sich des Bademantels entledigt habend, resümierte Herr Sauer sodann, dass man gehen solle, wenn es am schönsten sei und dass der Zeitpunkt des Auslaufens des Profils seiner Klasse ein guter Zeitpunkt sei.

Zum Schluss wurde dann noch einmal richtig groß aufgespielt. Auf der Bühne versammelten sich alle vier Bläserklassen, Inka Kruse und Thomas Hansen sowie eine Abordnung der AkaBlas. Letztere ist die Akademische Bläservereinigung der Technischen Universität Braunschweig, der Andreas Sauer während seines Referendariats spielend und dirigierend angehörte. Unseren Schülerinnen und Schülern sind diese jungen Musiker bestens bekannt, konnte Herr Sauer sie doch immer begeistern, an den Probenfahrten der Bläserklassen nach Wolfenbüttel teilzunehmen.

Gemeinsam wurde nun zunächst „Axel F“ gespielt. Für den, wie er sagte, „Rausschmeißer“, einen Walzer von Schostakowitsch, übergab Andreas Sauer dann schon einmal symbolisch das Zepter an Nina Persen, die im kommenden Schuljahr seine Nachfolge in der Musikfachschaft antreten wird.