7. Literarisches Café

 

Ja, es ist tatsächlich schon das 7. Literarische Café gewesen, das am frühen Abend des 9. November 2017 in der Agora der IGS Buchholz stattfand.

Thomas Entzian, der Vorsitzende der Fachschaft Deutsch, war sich dessen nicht ganz sicher, als er das Publikum willkommen hieß. Erstmalig hatte diese Veranstaltung, bei der in gemütlicher Caféatmosphäre selbst verfasste Texte auf der Bühne präsentiert werden, im zweiten Jahr der IGS Buchholz stattgefunden und erfreut seitdem jedes Jahr im Herbst ein literarisch interessiertes Publikum aus Schülern, Eltern und Lehrern.

Den gelungenen Auftakt lieferte Tobias Entzian dann auch gleich selber, obwohl er vorher eingeräumt hatte, dass er „nicht so gut schreiben kann“. Sodann übergab er die Moderation an das Duo Pauline und Tim aus der 6c, das humorvoll durch die weitere Veranstaltung führte, was bereits Tims erste Aussage: „Es ist leichter den Mund zu halten als eine Begrüßungsrede.“ erahnen ließ.

Im Folgenden begeisterten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 12 mit den unterschiedlichsten Texten. Neben im Unterricht verfassten Parallelgedichten gab es auch sehr persönliche Texte, die das Publikum anrührten und erheiterten. Großer Begeisterung erfreute sich auch der ins Programm eingestreute poetry slam zwischen Jette Ingwersen, Timo Küsel und Paul Gleitsmann aus dem zwölften Jahrgang. Gruselig wurde es mit einer lupenreinen Horrorgeschichte. Nach der zwanzigminütigen Pause, in der man sich bei vom Schulverein feilgebotenen Getränken, Kuchen und Gebäck erfrischen und stärken und die ausgestellten Kunstwerke bewundern konnte, traute sich schließlich auch eine Runde aus fünf Deutschlehrern auf die Bühne und las eigene, teils im Rahmen einer Fortbildung entstandene, Texte.

Die Buchhandlung Slawski rundete mit einem Büchertisch und einer Buchvorstellung das gelungene Programm ab. Mitarbeiterin Uta Neb hatte für dieses Jahr das Buch „Was wir dachten, was wir taten“ der noch sehr jungen Autorin Lea-Lina Oppermann ausgewählt – trotz der schweren Thematik eines Amoklaufs an einer Schule. Wie sie sagte, sei Ausschlaggebend für ihre Auswahl die feine Zeichnung der Charaktere gewesen und sie wünsche sich, „dass Lea-Lina Oppermann noch ganz viel schreibt.“

Nach knapp zwei Stunden endete das literarische Café wie es begonnen hatte – mit Sarah Ebadi am Klavier, der es gelang, einen stimmungsvollen Rahmen zu schaffen.